International
USA

Gemälde von Monet für 111 Millionen Dollar versteigert.

Das Gemälde "Meules" von Impressionist Claude Monet ist am Dienstag (Ortszeit) beim Auktionshaus Sotheby's für 110,7 Millionen Dollar unter den Hammer gekommen.
Jetzt nur nicht fallen lassen, sonst habt ihr 111 Millionen Dollar Schulden.Bild: AP Sotheby's

Dieses Gemälde von Monet wurde gerade für 111 Millionen Dollar versteigert

15.05.2019, 05:4415.05.2019, 05:44

Ein Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet hat in den USA einen Rekordpreis erzielt. Bei einer Versteigerung des Auktionshauses Sotheby's fand es am Dienstag (Ortszeit) für 110.7 Millionen Dollar einen neuen Besitzer.

Das ist die höchste Summe, die jemals für ein Werk von Monet bezahlt wurde.

Das Gemälde gehört zu einer Serie von 23 Bildern, auf denen Monet Heuhaufen in ständig wechselndem Licht darstellte. Der nun erzielte Wert gehört zu den zehn höchsten Preisen, die jemals bei einer solchen Auktion erreicht wurden.

Sieben Bieter hätten sich acht Minuten lang einen Wettstreit um das Meisterwerk geliefert, bis der Preis auf die Rekordsumme gestiegen war. Die Kunsthändler hatten es zuvor lediglich auf 55 Millionen Dollar taxiert. Bei seiner letzten Auktion vor 33 Jahren war «Meules» noch für 2.53 Millionen Dollar an den Meistbietenden gegangen.

Unter den am Dienstag versteigerten Werken befand sich unter anderem auch ein Porträt, das Pablo Picasso von seiner neuen Frau Jaqueline angefertigt hatte. Es kam für den Preis von 54.9 Millionen Dollar unter den Hammer. In weiteren Auktionen in den kommenden Tagen wird Sotheby's zudem ein Bild von US-Künstler Mark Rothko verkaufen. (sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Warnzeichen: In Estland fordert plötzlich eine russische Minderheit Autonomie
Eine mutmasslich russische Drohne stürzt auf Kraftwerk – und nun sind auch noch Autonomie-Forderungen aufgetaucht. Im Baltikum werden Erinnerungen an die Krim und den Donbass wach.
Auf den ersten Blick sind es nur zwei Schrammen, die eine Drohne auf einem roten Kamin der Elektrizitätswerke Narva hinterlassen hat. Die Drohne sei von Osten her aus dem russischen Luftraum gekommen, hiess es bei der Kraftwerksleitung, sie habe keine Schäden angerichtet und niemanden verletzt. Doch sollte es sich dabei tatsächlich um eine russische Drohne gehandelt haben, ist Alarm angesagt.
Zur Story