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«Anlass zu tiefer Sorge» – US-Senat untersucht Hackervorwürfe gegen Russland

«Anlass zu tiefer Sorge» – US-Senat untersucht Hackervorwürfe gegen Russland

14.01.2017, 04:0414.01.2017, 06:52

Der Geheimdienstausschuss des US-Senats hat eine eigene Untersuchung zu den Vorwürfen russischer Einflussnahme auf den Präsidentschaftswahlkampf angekündigt.

Die Erkenntnisse der US-Geheimdienst zu russischen Hackerangriffen und Medienmanipulationen in den USA seien «Anlass zu tiefer Sorge», erklärte der Ausschuss am Freitag in Washington. Es sei nun «entscheidend, einen vollständigen Überblick über das Ausmass der russischen Geheimdienstaktivitäten in den USA zu bekommen».

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Barack Obama: Lange ist er nicht mehr Präsident.Bild: EPA

Die Untersuchung wird in dem Ausschuss überparteilich von Republikanern und Demokraten unterstützt. Die Senatoren haben dabei das Recht, Vertreter der scheidenden Regierung von Barack Obama und der künftigen Regierung von Donald Trump zur Aussage vorzuladen.

Was war die Rolle von Trump?

Gegenstand der Untersuchung solle auch sein, «jegliche Geheimdienstverbindungen zwischen Russland und Personen aus dem Wahlkampfapparat» zu prüfen, erklärte der Ausschuss. Die US-Dienste waren bereits zu dem Schluss gekommen, dass Russland eine Kampagne gestartet habe, um die US-Wahl zugunsten von Trump zu beeinflussen.

Seit einigen Tagen kursiert das unbestätigte Dossier eines britischen Ex-Geheimdienstlers, demzufolge Mitarbeiter von Trump im Wahlkampf direkt mit russischen Vertretern beraten haben. Zudem soll es ein kompromittierendes Video Trumps geben. Die US-Dienste haben diese Angaben aber nicht bestätigen können, Trump weist sie als böswillige Erfindungen zurück. (sda/afp)

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