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Republikaner fürchten Midterm-Klatsche – Trump will den Sieg kaufen

FILE - The U.S. flag flies in font of the Capitol, on June 8, 2026, in Washington. (AP Photo/Mariam Zuhaib, File)
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Im Repräsentantenhaus könnten die Republikaner in einem Monat ihre Mehrheit verlieren. (Archivbild)Bild: keystone

Republikaner fürchten Midterm-Klatsche – Trump will den Sieg kaufen

In vier Wochen stehen in den USA die Midterms an. Eine wachsende Zahl an Republikanern fürchtet, dass sie im Repräsentantenhaus ihre Mehrheit verlieren könnten, berichten US-Medien.
03.10.2026, 19:3103.10.2026, 20:08

Am 3. November wählen die US-Amerikaner an den sogenannten Midterms ihre Vertreterinnen und Vertreter im Parlament. Während die Republikanische Partei bislang in beiden Häusern die Mehrheit der Sitze innehat, könnten sich die Machtverhältnisse im Repräsentantenhaus in vier Wochen verändern. Immer mehr Republikaner rechnen bereits damit, dort die Mehrheit an die Demokraten zu verlieren, berichtet CNN am Samstag.

Die Republikanische Partei soll demnach ihre Finanzierung konsolidiert haben und im Rahmen einer «Triage» Gelder aus Wahlkämpfen, die als «zu schwierig zu gewinnen» eingestuft wurden, zurückgezogen haben. Dabei sind dies Wahlkämpfe, die noch vor vier Jahren als umkämpft gegolten haben - etwa in Iowa oder Nebraska.

Der Grund für die wachsende Sorge im Lager der Republikaner: Präsident Trumps rasant sinkende Umfragewerte. Auch innerhalb der Partei habe der Republikaner an Rückhalt verloren, schreibt CNN unter Berufung auf mehrere Dutzend mit der Materie vertraute Quellen. Sogar in vormals tiefroten Staaten seien Trumps Umfragewerte gesunken.

«Es gibt viele knappe Rennen, und es ist schwierig, eine Vorhersage zu treffen», sagt der nicht wieder antretende republikanische Repräsentant Dan Newhouse (Washington) gegenüber CNN. Das grösste Problem, welches die Amerikaner gerade beschäftige, sei die Erschwinglichkeit – insbesondere die hohen Benzin- und Dieselpreise.

Viele Republikaner wüssten, dass sie so kurz vor den Midterm-Wahlen keinen Einfluss mehr auf die missmutige Lage innerhalb des Landes nehmen könnten, schreibt CNN. Deshalb seien die Parteistrategen mittlerweile darauf fokussiert, die Auswirkungen einer demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus auf ein Minimum zu begrenzen.

Das Ziel sei, dass die Demokraten maximal zehn Sitze mehr als die Grand Old Party ergattern, so mehrere ungenannte Republikaner. Mit einer solch dünnen Mehrheit wäre es für die Demokraten schwierig, effektiv politische Vorstösse durchzubringen.

Dass die Demokraten in einem Erdrutschsieg mehr als 30 Sitze ergattern werden, glauben wenige, so CNN. Insbesondere, wenn die Benzinpreise in den nächsten vier Wochen drastisch sinken würden.

US-Präsident Donald Trump hat derweil einen eigenen Lösungsansatz, um den Republikanern die Mehrheiten zu bewahren: Er hat am Samstag angekündigt, «allen erwachsenen US-Bürgern» 5000 US-Dollar zu geben, sollten die Republikaner sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat die Mehrheit erreichen.

(cpf)

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