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Trump: Bereue Nominierung der Supreme-Court-Richter

Trump: Bereue Nominierung der Supreme-Court-Richter

01.10.2026, 20:4101.10.2026, 20:41
President Donald Trump walks from Marine One to board Air Force One, Thursday, Oct. 1, 2026, at Joint Base Andrews, Md. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Präsident Trump am Donnerstag.Bild: keystone

US-Präsident Donald Trump bereut nach eigenen Angaben die Nominierung der von ihm ernannten Richterinnen und Richter am Obersten Gerichtshof. Eine entsprechende Frage bejahte Trump im Interview mit dem «Time»-Magazin. «Ich habe ihnen die Stelle ihres Lebens verschafft, und sie stimmen oft gegen mich.»

Auf die Frage, ob er von ihnen Loyalität erwarte, sagte Trump: «Ich schätze Loyalität, ja.» Erst auf die erneute Nachfrage sagte er dann, von seinen Kandidaten keine Loyalität zu erwarten.

Gericht gilt als so konservativ wie lange nicht

Trump hatte zuletzt mit immer schärferen Worten gegen die Richterinnen und Richter am Supreme Court gewettert. Mitte September hatte er ihnen unterstellt, sich von der radikalen Linken beeinflussen zu lassen. «Das sind nicht die Leute, die ich für eine Tätigkeit am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten befragt habe», schrieb er damals.

In einigen wenigen grossen Fällen – etwa Trumps Zölle – stimmte das Gericht zwar gegen die US-Regierung. Tatsächlich gilt das oberste Gericht nach den Neubesetzungen durch Trump aber als so konservativ wie lange nicht. Drei der neun Richterinnen und Richter wurden von ihm selbst ausgesucht, sechs der neun wurden von republikanischen Präsidenten nominiert. Der Supreme Court weitete die Macht des Präsidenten in Trumps Amtszeit erheblich aus. (sda/dpa)

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