Nach gescheiterter Hinrichtung: So steht es um Christa Pike
Der körperliche Zustand der verurteilten Mörderin Christa Pike hat sich offenbar verbessert. Nach der missglückten Hinrichtung Ende September, bei der ihr zwei Giftspritzen verabreicht wurden, kann sie nun wieder in ganzen Sätzen sprechen. Dies berichtet «TMZ» unter Berufung auf Pikes Anwalt.
Das Ausmass der möglichen bleibenden psychischen und kognitiven Schäden müsse weiterhin überwacht werden. Laut dem Anwalt könnte es einen weiteren Monat dauern, bis sich ein klares Bild der Langzeitfolgen ergibt. Pike wird derzeit im Gefängnis medizinisch versorgt.
Die heute 50-Jährige wurde 1996 für den Mord an einer damals 19-jährigen Bekannten zum Tode verurteilt. Zum Tatzeitpunkt war Pike 18 Jahre alt. 1995 hatte sie mit zwei weiteren Teenagern das Opfer in einem abgelegenen Gebiet nahe der University of Tennessee in Knoxville gefoltert und getötet.
Am 30. September sollte Pike per Giftspritze hingerichtet werden. Allerdings scheiterte das Verfahren zweimal. Sie überlebte beide Injektionen in kritischem Zustand. Ihre Anwälte rechneten zunächst nicht damit, dass sie überleben werde.
Pike wäre die erste Frau seit 1819 gewesen, die in Tennessee hingerichtet worden wäre.
(pem)
