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Trump streicht Konzerte für Jubiläumsfeier

Trump gibt auf: Konzertreihe für US-Jubiläumsfeier wird nach Absagen gestrichen

05.06.2026, 14:4205.06.2026, 14:42

Nachdem bereits einige Künstler von allein abgesagt haben, hat US-Präsident Donald Trump nun die gesamte Konzertreihe zum 250. Jubiläum der USA gestrichen.

«Wir wollen keine talentlosen Sänger, die euch mit ihren hohen Gagen in den Schlaf wiegen – wir haben ihnen allen gesagt, sie sollen zu Hause bleiben», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Trump Truth Social Konzerte Jubiläumsfeier
Bild: Truth Social

Stattdessen kündigte der Präsident «die grösste Live-Kundgebung aller Zeiten» am Vorabend der Jubiläumsfeierlichkeiten in der US-Hauptstadt Washington an, die zwischen dem 25. Juni und dem 10. Juli geplant sind.

«Alles, was wir wollen, seid ihr, ich, ein paar Redner und die grossartigste Musik, die je gespielt wurde – dieselbe Musik, die ihr seit Jahren hört!», schrieb Trump weiter. Dennoch weiterhin auftreten werden den Worten des Präsidenten nach unter anderem der Country-Sänger Lee Greenwood, der Tenor Christopher Macchio sowie die Bands der US-Marine und Armee.

Trump sieht sich als Nummer-1-Attraktion auf der ganzen Welt

Die Konzertreihe wurde von einer nach eigenen Angaben gemeinnützigen Organisation veranstaltet, die sich den Jubiläumsfeierlichkeiten in Washington widmet – diese selbst gehen jedoch auf einen Aufruf von Donald Trump zurück.

Mehrere Künstler sagten ihre Teilnahme wieder ab, darunter The Commodores, Poison-Frontmann Bret Michaels und Fabrice «Fab» Morvan vom einstigen Pop-Duo Milli Vanilli. Viele begründeten ihren Rückzug damit, dass die Veranstaltung politischer sei als ursprünglich dargestellt.

Schon in einem vorigen Post hatte Trump gegen die Musiker gewettert und für eine komplette Absage der Konzertreihe zum Jubiläum plädiert. Er wolle lieber «die Nummer-eins-Attraktion auf der ganzen Welt» mit einer grossen Rede auf die Bühne bringen: sich selbst. Nur grosse Patrioten seien zu dieser «wilden und wunderschönen Feier Amerikas» eingeladen. (sda/dpa)

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