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Trump droht Moskau mit Sanktionen und fordert Verhandlungen

Trump droht Moskau mit Sanktionen und fordert Verhandlungen

07.03.2025, 15:4207.03.2025, 16:20

US-Präsident Donald Trump droht Russland in einem Post auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social mit weitreichenden Sanktionen und fordert Friedensverhandlungen mit der Ukraine.

Trump Post
Bild: Screenshot Truth Social

Das ganze Statement:

«Basierend auf der Tatsache, dass Russland die Ukraine momentan auf dem Schlachtfeld regelrecht ‹niedermacht›, ziehe ich ernsthaft gross angelegte Bankensanktionen, weitere Sanktionen und Zölle gegen Russland in Betracht, bis ein Waffenstillstand und ein ENDGÜLTIGES FRIEDENSABKOMMEN erreicht sind. An Russland und die Ukraine: Setzt euch jetzt an den Verhandlungstisch, bevor es zu spät ist. Danke!!!»

Trump hatte Kremlchef Wladimir Putin bereits kurz nach Amtsantritt wegen des Ukraine-Kriegs mit Sanktionen gedroht. Damals schrieb er: «Stoppen sie diesen irrwitzigen Krieg. Es wird nur schlimmer.» Zuletzt hatte sich Trumps Ton gegenüber Moskau aber deutlich verändert. Der US-Präsident redete dem russischen Präsidenten nach dem Mund und griff den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verbal heftig an. Nach dem Eklat im Weissen Haus vor einer Woche stellte die US-Regierung sogar die militärische Hilfe für das von Russland angegriffene Land vorläufig ein.

Selenskyj wollte mit Brief Wogen glätten

Zuletzt kündigten die USA an, mit der Ukraine wieder Verhandlungen führen zu wollen. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff sprach von einem geplanten Treffen mit Vertretern der Ukraine in Saudi-Arabien. Witkoff äusserte sich ausserdem positiv über einen Brief, den Selenskyj nach dem Zerwürfnis im Oval Office an Trump geschrieben hatte. «Es wurde eine Entschuldigung ausgesprochen. Es wurde anerkannt, dass die Vereinigten Staaten so viel für das Land Ukraine getan haben, und es wurde ein Gefühl der Dankbarkeit ausgedrückt», sagt Witkoff über den Inhalt des Briefes.

(rbu/sda/dpa)

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