International
USA

Trump-Schwiegersohn Kushner zu offiziellem Besuch im Irak

FILE - In this Sunday, Jan. 22, 2017, file photo, President Donald Trump's White House Senior Advisors Jared Kushner, left, and Steve Bannon, right, arrive at a White House senior staff swearing  ...
Jared Kushner.Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Trump-Schwiegersohn Kushner zu offiziellem Besuch im Irak

03.04.2017, 05:3103.04.2017, 06:03

Jared Kushner, Schwiegersohn und enger Berater von US-Präsident Donald Trump, ist zu einem offiziellen Besuch im Irak eingetroffen. Ein Regierungsvertreter teilte am Sonntag in Washington mit, Kushner reise mit US-Generalstabschef Joe Dunford, der ihn eingeladen habe.

Nähere Angaben zu dem Besuch wurden zunächst nicht gemacht, der Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») dürfte jedoch eines der zentralen Themen der Reise sein. Die USA führen eine internationale Anti-«IS»-Koalition an, die Luftangriffe zur Unterstützung der irakischen Truppen am Boden fliegt.

Mitte Februar starteten die Verbündeten eine Offensive, um die «IS»-Miliz vollständig aus Mossul zu vertreiben. Der «IS» hatte die zweitgrösste irakische Stadt im Sommer 2014 unter seine Kontrolle gebracht. Mossul ist die letzte Hochburg der Dschihadisten im Irak.

Kushner hatte, wie sein Schwiegervater, keine Regierungserfahrung, wurde mit dem Amtsantritt Trumps jedoch binnen kurzer Zeit zu einem der einflussreichsten Männer in Washington. Vom Präsidenten wegen seiner Diskretion und Loyalität geschätzt, hat der 36-Jährige als Berater einen grossen Einfluss auf die Innen- und Aussenpolitik der USA. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Drohnen für Ukraine: Norwegischer Politiker umging Exportregeln
Veraltete Vorschriften und bürokratische Verzögerungen brachten einen norwegischen Politiker dazu, selbst zu handeln. Später wurden die Regeln für Drohnenlieferungen in die Ukraine geändert.
Der norwegische Abgeordnete Peter Frølich hat nach eigenen Angaben bewusst gegen Exportbestimmungen verstossen, um mit Wärmebildkameras ausgestattete Drohnen in die Ukraine zu schleusen. Er habe Verzögerungen durch bürokratische Vorgaben befürchtet, die ukrainische Soldaten das Leben kosten könnten. Über den Vorfall berichtet der Politiker der konservativen Partei Høyre in seinem Buch «Om krigen kommer» («Über den Krieg»).
Zur Story