International
USA

G7-Staaten versichern der Ukraine anhaltende Unterstützung

G7-Staaten versichern der Ukraine anhaltende Unterstützung

16.11.2024, 15:2816.11.2024, 15:28

Die Gruppe sieben westlicher Industrienationen (G7) hat nach bald 1'000 Tagen Krieg in der Ukraine dem von Russland angegriffenen Land anhaltende Hilfe zugesichert. In einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs heisst es: «Wir bekräftigen unsere entschlossene Unterstützung für die Ukraine so lange wie nötig.» Russland wird als «einziges Hindernis für einen gerechten und dauerhaften Frieden» gebrandmarkt.

Der Text wurde von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni veröffentlicht, die in der Siebenergruppe in diesem Jahr den Vorsitz hat. Weitere Mitglieder sind die USA, Kanada, Grossbritannien, Frankreich, Japan und Deutschland. Der russische Überfall auf die Ukraine begann im Februar 2022. Moskau kontrolliert inzwischen gut ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets.

In der Erklärung ist von «unermesslichem Leid» die Rede, das das ukrainische Volk ertragen müsse. Die Bevölkerung habe jedoch grosse Widerstandsfähigkeit und eine beispiellose Entschlossenheit gezeigt, ihr Land und ihre Kultur zu verteidigen. Die G7 stehe dabei «geschlossen an der Seite der Ukraine».

Nächstes Jahr hat in der Gruppe Kanada den Vorsitz. Mit grossem Interesse wird die Haltung der USA zur Ukraine nach der Rückkehr von Donald Trump ins Weisse Haus erwartet. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Kreuzfahrt-Aus in Kambodscha sorgt weltweit für Aufsehen
Sieben Stunden Packzeit, dann war Schluss mit dem Leben auf See: Nach dem abrupten Ende der Weltreise des Kreuzfahrtschiffs Odyssey werden immer mehr Details bekannt.
Wegen explodierender Treibstoffkosten hatte der US-Anbieter Villa Vie Residences den Betrieb vor wenigen Tagen in Kambodscha ausgesetzt. Mittlerweile sorgt der Fall weltweit für Schlagzeilen.
Zur Story