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Trumps Ex-Mitarbeiterin Hope Hicks will vor Kongress aussagen

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Die ehemalige Kommunikationschefin von Trump, Hope Hicks, will vor dem US-Kongress aussagen. Bild: AP/AP

Trumps Ex-Mitarbeiterin Hope Hicks will vor Kongress aussagen

13.06.2019, 01:0713.06.2019, 01:07

Die frühere Kommunikationschefin von US-Präsident Donald Trump, Hope Hicks, hat einer Aussage vor dem Kongress zugestimmt. Dies teilte der Vorsitzende des Justizausschusses, der Demokrat Jerry Nadler, am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter mit.

Hicks werde am Mittwoch kommender Woche vor dem Gremium erscheinen, hiess es weiter. Geplant sei, später eine Mitschrift der Befragung zu veröffentlichen. Hicks kommt damit einer Vorladung des Ausschusses nach.

Die «Washington Post» hatte zuvor berichtet, Hicks wolle hinter verschlossenen Türen aussagen. Es könne zudem sein, dass sie viele Fragen des Gremiums nicht beantworten und sich dabei auf eine Weisung aus dem Weissen Haus berufen werde. Die US-Regierungszentrale habe Hicks angewiesen, nicht mit dem Ausschuss zu kooperieren.

Hicks hatte mehrere Monate als Kommunikationsdirektorin für den US-Präsidenten gearbeitet und das Weisse Haus im Frühling 2018 verlassen. Inzwischen arbeitet sie für das Medienunternehmen 21st Century Fox.

Enge Beziehung zu Trump

Insgesamt war sie mehr als drei Jahre für Trump tätig gewesen und hatte auch Öffentlichkeitsarbeit für sein Wahlkampfteam 2016 gemacht. Sie zählte zu den wenigen Personen, die nicht zu seiner Familie, aber trotzdem zum innersten Kreis der Vertrauten gehörten. Trump hatte sie einst als eine «weitere Tochter» bezeichnet. Ihre Beziehung zur Familie hatte sie als Model für die Modelinie von Trumps Tochter Ivanka begonnen.

Die Demokraten im US-Kongress haben diverse Personen aus Trumps Umfeld vorgeladen und von ihnen Unterlagen angefordert, um auch nach dem Abschluss der Russland-Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller offenen Fragen in der Affäre nachzugehen. Mueller hatte etwa zwei Jahre lang untersucht, ob das Wahlkampfteam von Trump geheime Absprachen mit Vertretern Russlands traf und ob Trump später, als er schon Präsident war, die Justizermittlungen dazu behinderte. Hintergrund der Ermittlungen war die mutmassliche Einmischung Moskaus in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016. (sda/dpa)

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