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FBI-Vize tritt zurück – Berichte über Spannungen mit Patel

FBI-Vize tritt zurück – Berichte über Spannungen mit Patel

28.09.2026, 21:4328.09.2026, 21:43

Der stellvertretende Direktor der US-Bundespolizei FBI, Andrew Bailey, hat seinen Rücktritt erklärt. «Mit grossem Stolz auf das, was wir erreicht haben, gebe ich bekannt, dass ich mein Amt niederlege, um zu meiner Familie nach Missouri zurückzukehren», teilte er auf der Plattform X mit. Vor seiner Tätigkeit beim FBI war Bailey Generalstaatsanwalt von Missouri.

epa13003612 FBI Deputy Director Andrew Bailey speaks during a press conference regarding security for upcoming World Cup matches at FBI Miami headquarters in Miramar, Florida, USA, 29 May 2026. Author ...
Andrew Bailey tritt zurück.Bild: keystone

Die Rolle des FBI-Vize war unter Präsident Donald Trump in einem ungewöhnlichen Schritt doppelt besetzt worden. Zunächst teilte sich Bailey die Funktion mit Dan Bongino, der bereits Ende vergangenen Jahres seinen Rücktritt ankündigte. Bongino galt ebenso wie FBI-Direktor Kash Patel als strammer Trump-Loyalist mit Hang zu Verschwörungstheorien, dem Kritiker mangelnde Qualifikation für das Amt bescheinigten. Den freigewordenen Posten übernahm Christopher Raia.

Vor Baileys Rücktritt berichteten mehrere US-Medien von einem äusserst angespannten Verhältnis zu FBI-Direktor Patel, der die Führungsriege der Behörde seit seinem Amtsantritt umgepflügt hat. Laut dem Sender CBS schloss Patel Bailey aus Besprechungen aus, an denen er eigentlich hätte teilnehmen sollen, weil Bailey Vorgänge im FBI immer wieder als verfassungswidrig kritisierte.

Mehrere US-Medien berichteten zudem, Bailey sei als möglicher Nachfolger Patels in die Behörde gebracht worden. Immer wieder war darüber spekuliert worden, Patel könnte seinen Posten verlieren. (hkl/sda/dpa)

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