International
USA

«Wundervolle Person»: Reaktionen auf den Tod von Ruth Bader Ginsburg

«Sie war eine wundervolle Person»: Reaktionen auf den Tod von Ruth Bader Ginsburg

19.09.2020, 09:4519.09.2020, 15:51

Ruth Bader Ginsburg

1 / 17
Die legendäre US-Richterin Ruth Bader Ginsburg ist tot
Justiz-Ikone Ruth Bader Ginsburg ist am 18.9.2020 verstorben. Sie wurde 87 Jahre alt. Die linksliberale Juristin starb an den Folgen einer Krebserkrankung.
quelle: sda / patrick semansky
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Mit Ruth Bader Ginsburg ist eine legendäre amerikanische Juristin und Ikone der Liberalen gestorben. Die Verfassungsrichterin wurde in der Nacht zum Samstag von Vertretern gegensätzlicher politischer Lager gewürdigt:

US-PRÄSIDENT DONALD TRUMP: «Unsere Nation betrauert heute eine Titanin des Rechts ... Ihre Urteile, darunter die bekannten Entscheidungen zur rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Menschen mit Behinderungen, haben alle Amerikaner und Generationen grossartiger juristischer Denker inspiriert.»

EX-PRÄSIDENT BARACK OBAMA: «Als zweite Frau, die jemals ins höchste Gericht des Landes ernannt wurde, war sie eine Kriegerin für die Gleichberechtigung der Geschlechter – und jemand, der glaubte, dass gleiches Recht vor dem Gesetz nur dann einen Sinn ergibt, wenn das für jeden einzelnen Amerikaner gilt.»

EX-VIZEPRÄSIDENT JOE BIDEN: «Heute trauert unsere Nation um eine amerikanische Heldin, eine Gigantin der Rechtslehre und eine unermüdliche Stimme im Kampf um das höchste amerikanische Ideal: gleiches Recht vor dem Gesetz. Ruth Bader Ginsburg vertrat uns alle. Sie kämpfte für uns alle.»

SENAT-MEHRHEITSFÜHRER MITCH MCCONNELL: «Ihre Intelligenz und Entschlossenheit brachten ihr Respekt und Bewunderung in der Justizwelt, und wahrlich in der gesamten Nation ein, die nun mit ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Kollegen trauert.»

EX-PRÄSIDENT BILL CLINTON: «Sie war eine grossartige Richterin und eine wundervolle Person – eine brillante Juristin mit einem einfühlsamen Herzen, gesundem Menschenverstand, einer leidenschaftlichen Hingabe für Fairness und Gleichheit sowie einer grenzenlosen Tapferkeit im Angesicht ihrer eigenen Widrigkeiten.»

EX-PRÄSIDENT GEORGE W. BUSH: "Sie hat viele ihrer 87 Jahre dem Streben nach Gerechtigkeit und Gleichheit gewidmet – und sie hat mehr als eine Generation von Frauen und Mädchen inspiriert.

EX-PRÄSIDENT JIMMY CARTER: «Als eine kraftvolle juristische Denkerin und entschlossene Verfechterin der Gleichheit der Geschlechter war sie während ihrer langen und bemerkenswerten Karriere ein Leuchtfeuer des Rechts.»

(aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Niemand will für Trump singen – jetzt muss die Freundin des FBI-Chefs ran
Reihenweise haben die Musikstars für Trumps grosse 250-Jahr-Feierlichkeiten wieder abgesagt. Den umgekehrten Weg geht die Countrysängerin Alexis Wilkins. Bekannt ist sie vor allem für ihre Liebe zu FBI-Chef Kash Patel.
Am liebsten hätte US-Botschafter Bill White ja Superstar Katy Perry gehabt. Aber die Popsängerin («I kissed a girl») – und neuerdings auch Freundin des ehemaligen kanadischen Premierministers Justin Trudeau – musste die Einladung freundlich ablehnen. Sie könne wegen «vertraglicher Verpflichtungen» leider nicht an der pompösen 250-Jahr-Feier der US-Botschaft in Brüssel auftreten, liess sie mitteilen. Also musste Trumps Mann in Brüssel Ersatz suchen.
Zur Story