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Mexikos Präsidentin kündigt nach US-Drohungen Hilfe für Kuba an

epa12667813 Mexican President Claudia Sheinbaum speaks during a press conference at the National Palace in Mexico City, Mexico, 21 January 2026. EPA/ISAAC ESQUIVEL
Claudia Sheinbaum bietet Donald Trump nicht zum ersten Mal Paroli.Bild: keystone

Mexikos Präsidentin kündigt nach US-Drohungen Hilfe für Kuba an

Nach US-Zolldrohungen gegen Kubas Öllieferanten kündigt Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum neue humanitäre Hilfslieferungen für die sozialistische Karibikinsel an.
02.02.2026, 04:5002.02.2026, 04:50

«In dieser Woche planen wir humanitäre Hilfe für Kuba (...) in Form von Lebensmitteln und anderen Produkten, während wir auf diplomatischem Wege alles regeln, was mit der Lieferung von Öl aus humanitären Gründen zu tun hat», sagte Sheinbaum bei einer Veranstaltung in Guaymas im Bundesstaat Sonora.

Die Staatschefin erklärte, die notwendigen Vorbereitungen für den Versand von Hilfsgütern und grundlegenden Versorgungsgütern für die kubanische Bevölkerung liefen bereits. Zugleich bestritt sie, mit US-Präsident Donald Trump über die Lage auf der Karibikinsel gesprochen zu haben.

Hintergrund sind US-Zollandrohungen gegen Länder, die Kuba mit Erdöl beliefern. Mexiko zählt zu den grössten Öllieferanten des von der Kommunistischen Partei regierten Staates und ist zugleich der wichtigste Handelspartner der Vereinigten Staaten. Sheinbaum hatte zuletzt vor einer humanitären Krise grossen Ausmasses auf Kuba gewarnt.

Medienberichten zufolge soll Mexiko in den vergangenen Tagen bereits die Öllieferungen nach Kuba auf Druck der USA hin reduziert haben, allerdings gibt es dafür keine offizielle Bestätigung. Bis zu einer diplomatischen Lösung werde Mexiko andere unverzichtbare Produkte liefern, sagte Sheinbaum.

Vatikan mahnt Dialog an

Auch Papst Leo XIV. äusserte sich besorgt über die wachsenden Spannungen zwischen Kuba und den USA. Er rief alle Verantwortlichen zu einem «aufrichtigen und wirksamen Dialog» auf, um Gewalt zu vermeiden und weiteres Leid für die kubanische Bevölkerung zu verhindern.

Auf Kuba kommt es wegen des maroden Stromnetzes und Treibstoffmangels immer wieder zu langanhaltenden Stromausfällen; die Insel steckt in einer der schwersten Wirtschaftskrisen seit der Revolution von 1959. (sda/dpa)

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Die beliebtesten Kommentare
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re-spectre
02.02.2026 06:34registriert Dezember 2019
Falls in den USA die Eier wieder einmal knapp werden..., im Präsidentenpalast von Mexico-City scheinen sie nicht so schnell auszugehen, danke!
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Coffeetime ☕
02.02.2026 06:46registriert Dezember 2018
Dass die USA immer noch Angst vor einem kleinen, bankrotten Karibikstaat haben... 🤦🏻‍♀️
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