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Trump nach Gerichtsauftritt: «Der Einzige, der diese Nation retten kann»

epa10689639 Former US President Donald J. Trump speaks outside at Trump National Golf Club, in Bedminster, New Jersey, USA, 13 June 2023. Earlier Trump was charged in a Miami federal court with multip ...
Donald Trump präsentiert sich nach dem Gerichtstermin gewohnt narzisstisch.Bild: keystone

Trump nach Gerichtsauftritt: «Bin der Einzige, der diese Nation retten kann»

Nach seinem Erscheinen vor einem Bundesgericht wegen der Anklage zur Dokumenten-Affäre hat sich der frühere US-Präsident Donald Trump vor Anhängern angriffslustig präsentiert.
14.06.2023, 07:2214.06.2023, 12:19

«Sie wollen mir meine Freiheit wegnehmen, denn ich werde niemals zulassen, dass sie euch eure Freiheit wegnehmen», sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) unter dem Jubel seiner Unterstützer in seinem Golfresort in Bedminster im Bundesstaat New Jersey. «Sie wollen mich zum Schweigen bringen, weil ich niemals zulassen werde, dass sie euch zum Schweigen bringen.»

Hier gibt es den Prozesstag im Überblick:

Trump heizte seine Anhänger an und sagte einmal mehr: «Ihr wisst, dass sie nicht hinter mir her sind. Sie sind hinter euch her und ich stehe ihnen nur zufällig im Weg.» Er werde nie weichen, sagte der republikanische Präsidentschaftsbewerber.

«Ich bin der einzige, der diese Nation retten kann.»

Mit Blick auf den Termin der nächsten Präsidentschaftswahl rief er: «Am 5. November 2024 wird der Gerechtigkeit Genüge getan.»

Trump verunglimpfte US-Präsident Joe Biden einmal mehr als «korrupt» und beschuldigte den demokratischen Amtsinhaber, dieser wolle ihn als politischen Konkurrenten aus dem Weg räumen und versuche, «gemeinsam mit einer Bande von Verbrechern und Marxisten» die amerikanische Demokratie zu zerstören.

Den Sonderermittler in der Affäre um Trumps Umgang mit geheimen Regierungsunterlagen, Jack Smith, beschimpfte der Republikaner erneut als «geistesgestört» und «Verbrecher». Trump sagte, er werde im Fall einer Wiederwahl seinerseits einen Sonderermittler ernennen, der gegen Biden und dessen «Verbrecherfamilie» vorgehen werde.

Als erster Ex-Präsident der USA war Trump am Dienstag vor einem Bundesgericht erschienen, um sich einer Anklage zu stellen. Er musste sich persönlich vor dem Gericht in Miami einfinden, wo ihm offiziell die Vorwürfe in der Affäre um geheime Regierungsunterlagen eröffnet wurden. Trump bekannte sich wie erwartet «nicht schuldig».

Vorgeworfen wird ihm unter anderem die gesetzeswidrige Aufbewahrung höchstsensibler Regierungsinformationen aus seiner Amtszeit. Die Bundespolizei FBI hatte im August Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago in Florida durchsucht und dort zahlreiche Verschlusssachen beschlagnahmt, einige mit höchster Geheimhaltungsstufe. (sda/dpa)

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