International
USA

Transgesetz: Regierung droht North Carolina mit Geldentzug

Demonstranten fordern vor North Carolinas Parlamentsgebäude in Raleigh den Rückzug eines Gesetzes, das gegen Transgender-Menschen gerichtet ist. (Archivbild)
Demonstranten fordern vor North Carolinas Parlamentsgebäude in Raleigh den Rückzug eines Gesetzes, das gegen Transgender-Menschen gerichtet ist. (Archivbild)
Bild: AP/The News & Observer

US-Regierung will North Carolina wegen Toiletten-Gesetz Gelder entziehen

06.05.2016, 01:2406.05.2016, 03:20

Das US-Justizministerium hat den Bundesstaat North Carolina wegen dessen umstrittener Transgender-Gesetzgebung zurechtgewiesen. Laut Ministerium verstösst das kritisierte Gesetz, das die Staatsregierung vor einigen Wochen verabschiedet hatte, gegen die Bürgerrechte.

Die Behörde drohte dem Staat laut einem Bericht der «New York Times» an, mehrere Millionen US-Dollar an Zuschüssen aus Bundesmitteln auf Eis zu legen. Das vor einigen Wochen verabschiedete Gesetz zwingt Transgender in North Carolina dazu, in öffentlichen Gebäuden jene Toiletten zu benutzen, die mit dem Geschlechtsvermerk in ihrer Geburtsurkunde übereinstimmen.

Als Transgender bezeichnet man Menschen, die sich nicht - oder nicht nur - mit dem Geschlecht identifizieren, das bei ihrer Geburt notiert wurde. In vielen US-Bundesstaaten können sie ihre Geburtsurkunde nur ändern lassen, wenn sie sich einer Operation zur Geschlechtsangleichung unterziehen. North Carolina gehört dazu.

Die umstrittene Regelung wurde Thema im US-Präsidentschaftswahlkampf und führte dazu, dass Prominente wie Bruce Springsteen, Ex-Beatle Ringo Starr und die Band Pearl Jam Konzerte im Bundesstaat absagten. (trs/sda/dpa)

Bei diesen 21 WC-Schildern hat sich endlich mal jemand ein paar Gedanken gemacht

1 / 24
Bei diesen 21 WC-Schildern hat sich endlich mal jemand ein paar Gedanken gemacht
Ein Ort, an dem eindeutig zu wenig Kreativität zum Einsatz kommt? Die Toiletten dieser Welt! Dabei könnte man sich so viele lustige Dinge ausdenken. Hier ein paar Beweise. Bild: Imgur
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Nächste Runde im China-Drama – nun musste sich auch Real Madrid für Mbappé entschuldigen
Das chinesische Staatsfernsehen (China Media Group) auf der einen Seite und die spanische Fussball-Liga und Real Madrid auf der anderen befinden sich weiterhin auf Kriegsfuss. Mittendrin steckt Kylian Mbappé. Der französische Stürmerstar sagte in einem Video von Anfang April, das dieser Tage wieder viral ging, dass sein Lieblingsmeme mit seinem eigenen Gesicht eines sei, bei dem sein Gesicht auf den Körper von Mao Zedong gesetzt werde, dem ehemaligen chinesischen Staatsoberhaupt. Dazu sagte Mbappé: «Ich glaube, der Typ war ein chinesischer Diktator.»
Zur Story