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Netanjahus Sohn muss wegen Bedrohung die USA verlassen

Netanjahus Sohn muss wegen Bedrohung die USA verlassen

29.08.2026, 21:4530.08.2026, 09:11
Yair Netanyahu, son of Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, walks in Independence Park in Jerusalem on Monday, July 20, 2026. Israeli ingelligence revealed that Yair was a target of an Iranian a ...
Jair Netanjahu musste angeblich die USA wegen akuter Bedrohung verlassen.Bild: www.imago-images.de

Israels Inlandsgeheimdienst hat bestätigt, dass ein Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen einer akuten Bedrohung aus den USA zurückkehren musste. «Tatsächlich bestand eine erhebliche Gefahr für Jair Netanjahu», hiess es in einer Mitteilung von Schin Bet. «Aufgrund dieser Bedrohung und nach einer Lageeinschätzung wurde entschieden, ihn gemeinsam mit seinem Sicherheitsteam dringend nach Israel zurückzubringen.»

Der Geheimdienst äusserte sich allerdings nicht zu angeblichen Mordplänen des Irans gegen einen seiner Söhne, von denen Benjamin Netanjahu zuletzt gesprochen hatte.

Der US-Sender Newsmax hatte berichtet, der 35-jährige Jair Netanjahu sei Ende vergangenen Jahres Ziel eines iranischen Attentatsplans gewesen. Der israelische Geheimdienst habe im vergangenen Dezember davon erfahren und habe die US-Behörden informiert, berichtete der Sender unter Berufung auf eine Person aus dem Umfeld der US-Strafverfolgung. Demnach hätten sich bereits iranische Agenten «vor Ort» in Miami befunden und den Wohnsitz von Jair sowie seine Bewegungen überwacht.

Der ständig von einem israelischen Sicherheitsteam begleitete Sohn des Ministerpräsidenten sei daraufhin angewiesen worden, den Ort umgehend zu verlassen, so die Quelle. Er sei abgereist, ohne seine persönlichen Sachen mitzunehmen, und unmittelbar nach Israel zurückgekehrt, wo er nun lebe.

Der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats hatte Israels Regierungschef selbst jüngst mit dem Tod bedroht. «Wir werden Benjamin Netanjahu, den Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes, in die Hölle schicken», sagte Mohsen Resai am Donnerstagabend in einem Interview des staatlichen Fernsehens. (sda/dpa)

Video: watson/Elena Maria Müller
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