International
Videos

TikTok-Fail: AfD-Politiker merken nicht, dass Mikro läuft

Video: watson

AfD-Politiker merken nicht, dass das Mikro noch läuft – und treten voll ins Fettnäpfchen

08.09.2022, 08:5009.09.2022, 09:15

Die Bundestagsfraktion der rechtspopulistischen Partei «Alternative für Deutschland» (AfD) hatte eine Abendveranstaltung mit mehreren Abgeordneten live über TikTok gestreamt. Der Stream war gestartet und den Parteimitgliedern war offensichtlich nicht bewusst, dass ihre Mikrofone an waren. Helmut Waniczek meinte: «Es wird so dramatisch werden.» Mit dieser Aussage bezieht er sich auf den kommenden Winter und die Energie-Krise.

«Man muss sagen, hoffentlich. Wenn es nicht dramatisch genug wird, dann geht es so weiter wie immer», antwortet der Bundestagsabgeordnete Harald Weyel aus Hessen. Waniczek ergänzt: «Wenn es nicht dramatisch wird, dann ist es eh okay, dann braucht es die AfD offensichtlich nicht.»

Video: watson

Weyel sagte am Mittwoch gegenüber der «Berliner Zeitung»: «Ich wollte meiner Befürchtung Ausdruck geben, dass nur eine Zuspitzung der sich abzeichnenden Krise dazu führen wird, dass die politisch Verantwortlichen endlich die notwendigen Massnahmen ergreifen, um die Krise zu bekämpfen. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass ich mir eine Verschärfung der Krise wünsche.» (aya)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die schönsten Bilder von der Weltklasse Zürich
1 / 15
Die schönsten Bilder von der Weltklasse Zürich
Das Maskottchen posiert auf der Hochsprungmatte vor dem Opernhaus.
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Einmaliger Gebrauch: Scholz Über Energie
Video: twitter
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
101 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
cykez
08.09.2022 09:14registriert Januar 2018
Das problematische an der Sache ist doch offensichtlich: Den Herren Abgeordneten ist durchaus klar, dass ihre Partei von einer möglichst dramatischen Situation profitieren und Stimmen gewinnen würde. Aus diesem Grund haben sie auch keinerlei Interesse an einer Verbesserung der Situation durch konstruktive Lösungen, sondern setzen im Parlament gewollt Hindernisse in den Weg, um die Lage in Deutschland eskalieren zu lassen und dadurch die Bevölkerung in Richtung AfD zu radikalisieren.
Das ist keine demokratische Partei, sondern eine neofaschistische Umsturzbewegung!!!
30014
Melden
Zum Kommentar
avatar
P.Rediger
08.09.2022 09:35registriert März 2018
Aussage eines ehemaligen, hochrangigen AfD-lers: "Je schlechter es Deutschland geht, desto besser für die AfD". Stammt aus einer Doku über Rechtsextremismus in DE.
1778
Melden
Zum Kommentar
avatar
Tokyo
08.09.2022 09:35registriert Juni 2021
hört doch mit der Verharmlosung auf.
die AfD ist eine faschistoide Partei.
17722
Melden
Zum Kommentar
101
«Dann ist man am falschen Ort»: Jositsch erklärt seinen Parteiaustritt
Daniel Jositsch tritt per sofort aus der SP aus, will aber als Parteiloser erneut für den Ständerat kandidieren. Gegenüber watson erklärt Jositsch seine Beweggründe.
Die Delegierten haben Ihnen letzte Woche das Vertrauen entzogen. Trotzdem wollen Sie erneut als Ständerat kandidieren. Weshalb?
Daniel Jositsch: Ich wäre gerne für die SP angetreten, dafür habe ich mich auch zur Verfügung gestellt. In diesem Prozess habe ich bewusst die Frage gestellt, ob man einen sozialliberalen Flügel und damit mich in der Partei will. Wenn die Antwort darauf ‹Nein› ist, dann muss ich mich entscheiden, was ich mache. Und ich habe mich entschieden, dass ich einerseits nicht mehr in der SP bin. Andererseits bin ich aber weiterhin motiviert, als Ständerat zu kandidieren und mich für den Kanton Zürich und die Schweiz zu engagieren.
Zur Story