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Tote und Verletzte bei Gleitbombenangriff auf Charkiw

Tote und Verletzte bei Gleitbombenangriff auf Charkiw

05.10.2026, 15:4405.10.2026, 15:44

Durch russische Fliegerbomben sind in der ostukrainischen Grossstadt Charkiw nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden. Bürgermeister Ihor Terechow schrieb auf Telegram ausserdem von mindestens 29 Verletzten.

Unter den Trümmern eines Wohnhauses werde noch nach Vermissten gesucht. Eine Lagerhalle sei in Brand geraten.

epa13282499 Ukrainian rescuers work at the site of a Russian attack on a residential area in Kharkiv, Ukraine, 05 October 2026, amid the ongoing Russian invasion. At least one person died, and six oth ...
Beim Angriff wurden mindestens drei Menschen getötet.Bild: keystone

Nach Terechows Angaben griff die russische Luftwaffe die Stadt mit drei sogenannten Gleitbomben an. Kampfjets klinken diese Bomben im sicheren eigenen Luftraum aus, sie fliegen dann gesteuert über Dutzende Kilometer ins Ziel. Schon in der Nacht war in Charkiw ein Mann bei einem russischen Angriff getötet worden. Dabei hatte die russische Armee unter anderem kleine Marschflugkörper des Typs Banderol eingesetzt.

Angriff auf Grenzübergang nach Moldau

Im Süden der Ukraine schlug während eines russischen Angriffs ein Geschoss an einem Grenzübergang zur Republik Moldau ein. Dabei wurde nach Medienberichten ein ukrainischer Grenzbeamter leicht verletzt. Ein Reisebus und ein Abfertigungshäuschen am Übergang nach Palanca in Moldau seien beschädigt worden. Russland hat in den vergangenen Wochen immer wieder ukrainische Grenzübergänge nach Polen, Moldau und Rumänien angegriffen. Auf diese Weise soll die Ukraine isoliert werden.

Russland überzieht das Nachbarland seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem Angriffskrieg. (hkl/sda/dpa)

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Der Ukraine-Konflikt
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Der Ukraine-Konflikt
27. bis 28. Februar 2014: Prorussische Milizionäre besetzen den Regierungssitz und das Parlament in Simferopol, der Hauptstadt der Halbinsel Krim. Russisch sprechende Bewaffnete ohne Abzeichen übernehmen die Kontrolle über die Krim. Das prorussische Parlament der Krim setzt die Regierung ab.
quelle: x00514 / reuters tv
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Ukrainische Drohnenangriffe auf Moskau
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