Leben
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Wühltisch bei H&M. bild: shutterstock

Sommer bei H&M: Das sind die widerlichsten Dinge, die mir als Verkäuferin passiert sind

selina moorbach

Selina Moorbach (Name von der Redaktion geändert) hat über ein Jahr lang für die schwedische Modekette gearbeitet. watson.de hat sie erzählt, wie die Kunden im Sommer zu Tieren werden und welche Abteilung die widerlichste war.



Wer es noch nicht bemerkt haben sollte: Wir befinden uns eigentlich mitten im Sommer – und somit der mit Abstand unangenehmsten und ekelhaftesten Zeit für den Einzelhandel.

Ich habe über ein Jahr lang beim schwedischen Mode-Riesen H&M gejobbt und habe dort jede Saison mitgemacht. Weihnachtskaufrausch, Saison-Sales, Designer-Kollaborationen, Bestandsinventuren... ich war bei jedem Elend dabei.

Man kann an keinen zwei Händen abzählen, wie oft ich Menschen zum Tier werden gesehen habe. Ich wurde als «faul und unfähig» bezeichnet, weil ein Teil nicht mehr in der gewünschten Grösse vorhanden war oder musste diskutieren, warum ich Unterwäsche mit offensichtlichen «Tragespuren» nicht zurücknehmen könne. Würde ich jede Strapaze aufzählen, wäre ich wohl bis morgen beschäftigt.

Allerdings gibt es in Sachen Ekel-Faktor eine Zeit im Jahr, die allen anderen weit voraus ist: den Sommer!

Zwar ist man als Verkäufer (meist) vor den schwitzig-schwülen Temperaturen im klimatisierten Laden geschützt, allerdings verschont einen das nicht vor den anderen Grauen, die der Sommer so mit sich bringt.

Hört auf, euren Müll im Laden zu verteilen!

Das fängt zum Beispiel damit an, dass Sommer die Zeit des «Draussen-Essens» ist. Es gehört zum Lebensgefühl der heissen Tage, mit einem kalten Getränk oder einem Eis in der Hand durch die Stadt zu schlendern. Allerdings hat die Sache einen Haken:

Wohin mit dem Eisbecher oder dem Starbucks-Cup, wenn man im Laden freie Hände zum Durchwühlen der Kleidung braucht? Für viele Kunden lautet da leider die selbstverständliche Antwort:

«Den Müll einfach zwischen der Mode oder auf den Regalen platzieren! Am besten verstecke ich den klebrig-nassen Eisbecher noch unter einem Stapel T-Shirts!»

Im Sommer war ich mir daher oftmals nicht sicher, ob ich zur Reinigung des Ladens oder zum Verkauf der Kleidung angestellt war. Denn es gab mit Abstand keine andere Zeit im Jahr, in der ich mehr Essensverpackungen, Taschentücher (ist ja auch Heuschnupfen-Zeit!) und sonstigen Müll wegräumen musste.

Zu dem ganzen Übel kommen dann noch Kleinkinder, die mit Schokoladen-Eis-verklebten Händen helle Kleidung begrapschen, ohne dass die Eltern auch nur ein Sterbenswörtchen von sich geben.

Die Hitze raubt Kunden Verstand und Manieren

Aber nicht nur den Kleinsten scheint es ganz besonders in der Sommerzeit an Manieren zu mangeln. Auch Erwachsene lassen ihre gute Kinderstube beim Betreten des Ladens bei der Hitze gerne an der Tür zurück.

Vielleicht überfordern sie die hohen Temperaturen. Die roten «Sale»-Schilder, die ab Juni langsam immer mehr aufpoppen, verwirren die Kunden dann noch mehr. Und wahrscheinlich sollten die meisten von ihnen ihren Kopf eher am See abkühlen, anstatt wie «Walking Dead»-Zombies durch die Läden zu wandeln.

Kunden am Wühltisch im Sommer-Sale be like...

Animiertes GIF GIF abspielen

Fakt ist, dass ich nur zur Vorweihnachtszeit so viel Elend mit ansehen musste wie im Hochsommer. Menschen stritten sich vor meinen Augen so sehr um Sale-Teile, dass ich Angst hatte, gleich Zuschauer eines Live-Wrestling-Matches zu werden. Eltern erklärten ihren Kindern vor mir, warum es so degradierend sei, in einem Laden wie H&M zu arbeiten, während sie selbigen Nachwuchs mit Kleidung eben dieses Ladens eindeckten. Und Kunden, die den Laden schreiend betraten und genauso wieder verlassen haben, gehörten eh zur Tagesordnung.

H&M-Umkleiden sind im Sommer die widerlichsten Plätze

Richtig ekelhaft war allerdings besonders die Arbeit an den Umkleiden. Zugegeben, das ganze Jahr über war das nicht unbedingt der schönste Dienst, aber im Sommer wurde mein Würgreflex dort ganz besonders auf die Probe gestellt.

Meine Kollegin und ich hatten an vielen Tagen schon zur Vorsicht ein Raumspray am Eingang stehen, das wir viertelstündig versprühen mussten, da der Gestank aus den Umkleiden unerträglich war. Zu allem Übel arbeiteten wir in der Kinderabteilung, an dessen Umkleidekabinen eine Wickelstation angeschlossen war.

Wenn man sich der Garderobe an warmen Sommertagen nur näherte, waberte einem bereits der Duft gefüllter Babywindeln, beissenden Schweisses und schwitzender Füsse entgegen. Eine Kombination, die absolut tödlich sein kann.

Doch auch damit nicht genug. In dieser Geruchsatmosphäre musste ich dann noch verschwitzte Kleidung berühren und aufbügeln. Dieser konnte man oft ansehen, anriechen und anfühlen, dass dem vorherigen Träger sehr heiss gewesen sein musste.

Bademode ist der Endgegner eines jeden H&M-Verkäufers

Meinen ekelhaftesten Tag in meiner «Sales-Advisor-Karriere» beim Modediscounter hatte ich allerdings, als ich im Hochsommer in der Unterwäsche und Accessoires-Abteilung aushelfen musste. Denn was wird im Sommer natürlich am häufigsten gekauft und anprobiert? Na klar, Bademode!

Daher war meine Schicht an dieser Umkleide nicht nur die wohl stressigste, die ich je hatte, sondern auch die widerwärtigste. Während ich verzweifelt versucht habe, in Rekordzeit trotz kompliziertem Bügelsystem eine Badehose nach der nächsten aufzubügeln, kam ich immer wieder in Berührung mit den Hygienestreifen an der Innenseite der Hosen.

Damit nicht genug. Da diese nach mehrmaligen Tragen oft ihre Klebekraft verloren, fielen sie oftmals raus und klebten, ehe ich mich versehen konnte, an sämtlichen Stellen um mich herum und teils sogar an mir. Nun war es an mir, mit nackten Fingern die Streifen zu entfernen und wegzuschmeissen. Ich habe mich geschüttelt vor Ekel und mit den Kollegen mitgefühlt, die jeden Tag in dieser Abteilung arbeiten mussten.

Aus dem Grund mein Appell an alle Kunden in der Sommerzeit:

Bitte bedenkt: Auch wenn euch heiss ist und ihr gestresst seid, den Verkäufern geht es wahrscheinlich gerade nicht besser.

Seid freundlich, respektvoll, lasst euren Müll nicht herumliegen und tragt einen Deo mit euch. Damit wäre den Verkäufern weit geholfen!

Schlampen-Suppe, Homo-Wurst ... und andere unglückliche Produktnamen

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Medizinerli 17.06.2019 14:47
    Highlight Highlight Gibt es nicht in jedem Beruf ausserordentlich eklige Geschichten? Für mich nichts neues. Ich komme aus der Medizin, ich habe wohl schon alles gesehen und gerochen.
  • Gopfridsenkel 17.06.2019 09:54
    Highlight Highlight Das Schönste ist ja, dass genau jene Leute, welche die Läden verdrecken und verunstalten, genau auch jene Leute sind, die nachher motzen dass die Klamotten dreckig sind, stinken oder sonst etwas
  • Thomas Oetjen 17.06.2019 09:08
    Highlight Highlight Sicher alles eklig. Aber ich vermeide Umkleidekabinen ganz. Es ist immer viel zu warm in den Geschäften. Man schwitzt schon, bevor man den Vorhang zugezogen hat. Die Temperatur sollte nicht für schlanke sportliche Frauen klimatisiert sein, sondern für den durchschnittlichen leicht übergewichtigen Kunden. Und der schwitzt schnell.
  • Frausowieso 17.06.2019 07:39
    Highlight Highlight Ich habe während meiner Ausbildung im Detailhandel gejobbt. Unter anderem auch in einem Modegeschäft. Das beschriebene habe ich nie erlebt. Klar, im Sommer können die Menschen etwas riechen. Das ist kaum zu vermeiden und muss man handlen können. Wir mussten jedoch nie Binden, Kondome oder ähnliches aus den Kabinen fischen. Belastend waren mehr die schlechten Anstellungsbedingugen, der Druck und unfreundliche Kundschaft. Ich habe heute noch Respekt vor Menschen, die im Verkauf arbeiten. Es ist ein belastender Job, der enorm schlecht bezahlt wird.
  • Füürtüfäli 16.06.2019 21:41
    Highlight Highlight Abgeknippste Fussnägel in der Badewanne und Fenstersims.🤢 (manchmal kurze, krause Haare)

    Spuren in der Toilette als wäre das Klo seit Ewigkeiten nicht geputzt worden.🤮

    Allg. versiffte Badezimmer.

    Einen Haufen Unterwäsche im Zimmer mit Bremsspuren dran.

    Geschirr mit Speisereste von vor keine Ahnung wieviel Tagen drauf ( Maden kriechen schon rum 😖)

    Müllsäcke auf dem Balkon schon X-Tage an der prallen Sonne ( Maden kriechen auf dem Boden rum).

    Und so weiter und sofort.
    Und das als Kunden Maler🤔
    Aber dennoch mag ich meine Arbeit und falls nicht mehr,such ich was neues und motze nicht.

  • Garp 16.06.2019 15:53
    Highlight Highlight Mich würde noch interessieren wer alles Abfall zwischen Kleidern gefunden hat und schon Kabinen angetroffen hat, die nach Kinderkacke stinken usw. . Das müssten die Kunden ja auch registrieren, wenn auch nicht so häufig, wie das Personal.
  • Me:ish 16.06.2019 13:01
    Highlight Highlight Tja, Augen auf bei der Berufswahl... In der Schule wohl die Coole mit Sprüchen wie "Wozu lernen, ich sehe gut aus".
    • paulinapalinska 16.06.2019 20:17
      Highlight Highlight sehr sympathisch
    • Serjena 17.06.2019 07:35
      Highlight Highlight Herablassung ist auch eine Tugend, jedoch keine besonders gefällige.
  • Ohniznachtisbett 16.06.2019 12:39
    Highlight Highlight Eine neue Epidode aus: Ich hasse meinen Job. Dann sollte man kündigen und etwas suchen, das einem gefällt.
  • Freddie Quecksilber 16.06.2019 12:32
    Highlight Highlight Ich frage mich wie es ist bei Zalando zu arbeiten? Denn zuhause alleine ist das schamgefühl noch viel tiefer ich will nicht wissen wie dort manchmal die kleider zurück kommen
  • Gubbe 16.06.2019 12:19
    Highlight Highlight Schlechte PR bringt auch Klicks und Geld ,
  • TingelTangel 16.06.2019 12:05
    Highlight Highlight Sry, aber die Gute soll doch mal in der Pflege Arbeiten gehen - ist ja zum Fremdschämen der Artikel.
    • Fly Baby 17.06.2019 10:03
      Highlight Highlight Warum? Weil Kleider verkaufen und jemanden pflegen miteinander vergleichbar ist? Glaube ich kaum.
      Also, ich benehme mich, bin höflich und respektvoll zu Verkäuferinnen und Verkäufer. Und verdrecke nicht den Laden. Und du?
      Pflegen musste ich noch nie jemanden, ich denke das ist noch deutlich anspruchsvoller als in einem Kleiderladen zu arbeiten. Aber man ist ja Pfleger und nicht Verkäufer, also gehört die Hygiene der zu pflegenden Person dazu.
  • Effie 16.06.2019 11:02
    Highlight Highlight Ich arbeite neben dem Studium in der Gastro und es ist wirklich so, in allen Dienstleistungsberufen lernt man die menschlichen Abgründe kennen.
    Aber ich finde auch, dass Dinge wie Intimkleber auf Unterwäsche halt einfach zu diesem Job dazu gehören und man sich da nicht so anstellen sollte.
    Was gar nicht geht sind Müll liegen lassen, Tampons wechseln pder Berge von Kleidern hinterlassen.
  • Nömi the strange aka Wizard of Whispers 16.06.2019 10:41
    Highlight Highlight Ich kann mir kaum vorstellen, dass manche meiner Speziesgenossen derart eklig und unverschämt sind... Will gar nicht wissen, wie's bei denen zuhause aussieht... Liegen da etwa auch Binden und gebrauchte Kondome am Boden rum? 😅
  • Der Rückbauer 16.06.2019 09:21
    Highlight Highlight Es gibt Männer, die bezahlen für solche Badehosen ein kleines Vermögen. Noch ein Foto dazu, und der RRubel rrollt.
  • cyberstad 16.06.2019 08:04
    Highlight Highlight Menschen sind nun mal Tiere - die sich aufführen, als wären sie etwas Besseres. Wirds im Sommer ein bisschen heiss, oder bietet ein Geschäft Aktionen an, bricht das Animalische wieder durch. Ich sehe sie schon vor mir, die Tiermenschen, die sich um die letzte Mineralwasserflasche prügeln. Wenn das Wasser knapp wird.
  • Sama 16.06.2019 07:53
    Highlight Highlight Das man sich über Kunden beklagt, die hinter sich eine Spur der Verwüstung hinterlassen, ist vielleicht nachvollziehbar.
    Wo aber das Problem mit den Hygienestreifen ist, versteh ich nicht. Wenn es einem wirklich ekelt, dann arbeitet man halt mit Handschuhen oder verwendet Sterilium und gut ist.
  • Hardy18 16.06.2019 04:42
    Highlight Highlight 🤷🏼‍♂️ Was für ein Publikum haben sie bei der Qualität und den Preisen erwartet? 😂
    • Aufeinwort 16.06.2019 10:13
      Highlight Highlight Geiz ist offensichtlich geil...
  • sowhat 16.06.2019 00:01
    Highlight Highlight Bei allem Verständnis, der Artikel ist von Watson.de. In D sind die Kunden tatsächlich, schlechter drauf als in der Schweiz.
    Nicht dass hier alle Heilige wären, aber gar so arg ist es dann doch nicht hier. Mal ganz abgesehen davon, dass sie definitiv den Umgang mit unangenehmen Situatonen nicht beherrscht. (Wenn sie die Abdeckungsstreifen nicht mit nackten Händen anfassen will, kann sie Handschuhe tragen, wie im Haushalt, im Lebensmittelhandel oder im Spital).
    Natürlich darf man von Kunden Anstand einfordern. Funktioniert meist auch, wenn man mit ihnen anständig begegnet.
    • Lebenundlebenlassen 16.06.2019 12:24
      Highlight Highlight Das würde ich nicht unterschreiben.. die Kundinnen in der CH können genau so sein...Kommt aber schon etwas auf die Region an. In dem Hot Spots wie ZH oder BS kanns schon sehr krass sein.. aber eben auch spannend abwechslungsreich ond jeden Tag eine neue Überraschung! Ich liebe den Job!
    • wag0 16.06.2019 19:30
      Highlight Highlight Das "Kunden" in Deutschland angeblich "schlechter" und Anständiger drauf wären als in unserem Multi-Kulti-Land halte ich für eine gewagte These...
    • sowhat 17.06.2019 07:22
      Highlight Highlight @wag0, keine These. Erfahrung.
  • tolgito 15.06.2019 22:42
    Highlight Highlight Hättest halt was gescheites studieren sollen
    • Effie 16.06.2019 11:04
      Highlight Highlight Diese Haltung ist so was von ignorant!
      Weisst du wie viele (ich inklusive) sind auftrund der flexibwln Stunden auf eine solche Arbeit angewiesen um nebenher studieren zu können?
      Das berechtigt dich doch deshlab nicht deinen Müll liegen zu lassen ...
    • Fly Baby 17.06.2019 10:06
      Highlight Highlight Ja, ja...
  • oxyqen 15.06.2019 21:32
    Highlight Highlight danke für diesen bericht. ich werde wohl nie wieder unbedarft bikinis shoppen können...
  • Lucida Sans 15.06.2019 21:12
    Highlight Highlight Was man nicht hat, kann man auch nicht verlieren!
  • Digitalrookie 15.06.2019 20:57
    Highlight Highlight Der Duftmix erinnert mich haargenau an das, was man über Surströmming so sagt. Morgen nehme ich an einer Verkostung teil und werde es dann wohl genau wissen...
  • Spirulina 15.06.2019 20:01
    Highlight Highlight Ich kann sie absolut verstehen und fühle mit ihr. Allgemein müssen die Menschen wieder Anstand und Freundlichkeit lernen und weniger Egoismus an den Tag legen.. Ignoranz ist eine ungesunde Entwicklung der Menschheit. Ich kann 1000 Lieder davon singen!
  • CalibriLight 15.06.2019 19:19
    Highlight Highlight Es ist ja nun mal nicht so, dass man sich als Kunde oder Kundin alles erlauben kann oder soll.
    Die Verfasserin des Artikels beklagt sich nicht über ihren Job, sie zeigt auf, wie rücksichtslos und eklig sich manche Menschen benehmen. Hat sie kein Recht dazu, sondern muss das freudig, klaglos und charmant ertragen? Verkäuferin zu sein, ist oft ganz schön cool. Diese Seite der Medaille ist widerlich. Da sind wir uns wohl alle einig.
    • sowhat 16.06.2019 00:05
      Highlight Highlight Was nicht in Ordnung ist, ist der Grundton. Der ist einfach nur mimimi.
      Ich glaube, ich hätte ihr nicht begegnen mögen. Den abgelöschten "Lätsch" hätte ich nicht vertragen.
  • Grave 15.06.2019 18:30
    Highlight Highlight Nunja.. augen auf bei der berufs wahl oder ?
    • Kruk 15.06.2019 18:54
      Highlight Highlight Genau, ab jetzt werden alle Arzt oder Banker. Die Toilette putzt einfach niemand mehr, ok? Dann muss sich auch niemand mehr aufregen wenn wir alle daneben kacken.
    • Quaxi 16.06.2019 00:10
      Highlight Highlight Wohl eher: Augen auf bei der Erziehung...
    • mukeleven 16.06.2019 03:13
      Highlight Highlight bezueglich ‘daneben kackender chinesen’: ich habe das einmal in arosa und dieses jahr in laax erlebt.
      kennen die chinesen fuers grobe die schuessel nicht oder wollen sie uns eine botschaft senden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lebenundlebenlassen 15.06.2019 17:48
    Highlight Highlight Bin seit über 20 Jahren im Detailhandel an vorderster Front tätig. Kenne alle diese Situationen auch. Aber das gehört nun mal dazu wenn man mit Menschen Kontakt hat. Diese Dame hat definitiv den falschen Beruf gewählt. Somit auch die falsche Einstellung dazu. Ich finde den Beruf grossartig! Ich liebe es jeden Tag aufs Neue, Kunden zu beraten und sie mit einem Lächeln sehen zu gehen. Leider gibt es viel zu viele Mitarbeiter im Detailhandel die eigentlich den falschen Beruf haben aber dort arbeiten weil sie nichts anderes finden und es vergleichsweise einfach ist im Detailhandel einzusteigen.
    • bärn 15.06.2019 20:09
      Highlight Highlight Danke dir und allen deinen Kolleginnen und Kollegen für den sicher nicht immer einfachen Job den ihr tut!
    • sowhat 16.06.2019 00:08
      Highlight Highlight Danke für dieses Ststement. Ich glsube mit deiner Grundeinstellung geschieht dir wohl weniger -wenn wahrscheinlich auch immer mich genug- Ungemach.
      Dir würde ich die Sachen aus der Kabine wahrscheinlich schön aufgehängt zurückbringen. Der Dame im Text würde ich sie wohl ungeordnet in der Kabine liegen lassen.
    • sowhat 16.06.2019 08:25
      Highlight Highlight An die bisher 26 Blitzer:. Würde euch gerne mal beim Shoppen beobachten, wenn ihr von den Leuten an den Kabinen angezickt werdet 😅 seid einfach ehrlich mit euch selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • miimik 15.06.2019 17:37
    Highlight Highlight Wenn sich alle ein bisschen mehr Mühe gäben und jeder Rücksicht auf die anderen nehmen würde, gäbe es weniger solche Vorfälle. Das zählt für die Kunden und Kundinnen, aber auch für die Verkäufer*innen. Ist wie überall.

    Ja, Menschengerüche können eklig sein, aber im Sommer kommen einige auch mit Deo an ihre Grenzen. Was Wickelstationen bei den Kabinen verloren haben, kann ich mir nicht beantworten. Die gehören für mich zu den Toiletten, die bei H&M wahrscheinlichen fehlen. Dann gäbe ggf. auch keine Binden in den Kabinen.
    • sowhat 16.06.2019 00:12
      Highlight Highlight Die Toiletten fehlen garantiert nicht, sonst hätte der Laden keine Betriebsbewilligung. Wenn die Wickelstation einen anständigen Abzug hätte, wäre wohl geholfen. Aber ganz neutralisieren lässt sich der Duft von Babykacke nun mal nicht. Da hilft nur Raumspray und öfter Wechseln der Sammelbeutel.
    • Kruk 16.06.2019 11:19
      Highlight Highlight Sowhat, mir ist nicht bekannt das jedes Geschäft eine Toilette hat, die den Kunden zugänglich ist, ist das so?
    • sowhat 16.06.2019 12:33
      Highlight Highlight Ja ist Pflicht. In D kriegst du keine Betriebsgenehmigung ohne. In CH kommts glaub auf die qm-Zahl an. Da bin ich mir nicht ganz sicher
    Weitere Antworten anzeigen
  • John H. 15.06.2019 17:30
    Highlight Highlight und: https://www.watson.ch/videos/wein%20doch/353114672-putzt-eure-ohren-die-leiden-einer-coiffeuse
    Gehört ins Thema: Dienstleistung, Kund*In, Respekt.
  • Alju 15.06.2019 17:27
    Highlight Highlight *Übt einen Beruf mit viel Kundenkontakt aus und beschwert sich über den Kontakt mit Kunden*

    VerkäuferInnen verdienen hier vergleichsweise viel besser als in anderen Ländern und sind vergleichsweise unfreundlich und arrogant. Soviel Undankbarkeit sieht man selten woanders.

    Btw. ich habe 6 Jahre als Verkäufer (Studentenjob) bei einem Detailhändler gearbeitet und auch viele „spezielle“ Erlebnisse mit Kunden haben dürfen. Es gehörte einfach dazu und hat den Alltag interessant gemacht 🙂. Viele ArbeitskollegInnen zeigten aber deutlich wie lästig Kunden waren.

    Deshalb lieber Online-Shopping.
    • EndrisM 15.06.2019 18:02
      Highlight Highlight Was zum Teufel läuft falsch mit jemandem, der sich im vollen ernst beklagt, weil jemand über leere Glacebecher unter T-Shirt-Stapeln oder benutzte Tampons in der Garderobe klagt??? Im Artikel beklagt sich doch niemand über den Kontakt mit Kunden, den der Beruf mit sich bringt und den man im Detailhandel wohl auch sucht. Im Artikel wird lediglich der Kontakt mit Sauhunden beklagt.

      Aber was für ein Sauhund der/die durchschnittliche SchweizerIn so ist, sieht man ja nur schon auf jeder nicht-privaten Toilette...
    • M. mit P. 15.06.2019 18:43
      Highlight Highlight Der Artikel wurde von Watson.de veröffentlicht und ich kann dir sagen, dass du als Verkäufer bei uns nicht viel Geld verdienst. Sie schildert doch nur die schlimmsten Erlebnisse und dies in überspitzter Form.
      Ich kann mich EndrisM nur anschließen. Danke für diesen Kommentar!
    • Alju 15.06.2019 19:44
      Highlight Highlight @EndrisM

      Du machst einen Unterschied zwischen „Sauhunde“ und Kunden. Die sog. Sauhunde sind aber auch Kunden. Sie gehören dazu und das scheint die Autorin nicht zu akzeptieren.
      „Sauhunde“ sind nun mal das Herausfordernde an so einer Tätigkeit. Mit angenehmen Kunden kann ja jeder umgehen.


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  • Natürlich 15.06.2019 17:14
    Highlight Highlight Ach du kacke, kann dem Artikel nachfühlen. Zwar ein wenig überspitzt aber auch witzig geschrieben.
    Und ja, es gibt viele eklige Menschen...
  • Leguan 15.06.2019 16:45
    Highlight Highlight Augen auf bei der Berufswahl!
    • John H. 15.06.2019 17:36
      Highlight Highlight Konsequenz: keiner verkauft mehr Kleider.
    • Sensei 15.06.2019 18:16
      Highlight Highlight Ja den Job brauchts ja auch nicht. #internet
    • Leguan 15.06.2019 18:25
      Highlight Highlight Nein, nur die, die es gern machen und nicht so empfindlich sind.
      Jeder Beruf hat seine vor und nachteile, aber wenn man soo rumjammert, wechselt man besser das Metier
  • M. mit P. 15.06.2019 16:39
    Highlight Highlight Ich kann da so mitfühlen... 😂
    Mich hat einmal ein Mann gefragt, ob ich er mich direkt zu seiner Jeans dazu kaufen könnte und er meinte es wirklich ernst. Spoiler: Er durfte nicht! Dann die Frauen, die die Umkleidekabinen mit Toiletten verwechseln und dort ihre Binden wechseln und liegen lassen. Benutzte Kondome sind auch immer ein Highlight.
    • Things will be different when I take over the worl 15.06.2019 19:27
      Highlight Highlight Das mit der Binde habe ich auch schon erlebt!! Ich konnte es wirklich kaum glauben, dass eine Frau in die Kabine geht, um ihre Binde auszuwechseln. Die gebrauchte Binde liess die Frau einfach am Boden zurück. Ekelhaft. Beschimpft wurde ich auch immer wieder von diesen seltsamen Leuten. Aber es gab auch witzige Kunden und Kundinnen. Ich habe während dem Gymnasium unter anderem im H&M ausgeholfen. Es ist schon so, dass einem in der Rolle als Reinigungskraft oder Verkäuferin erst auffällt wie viele asoziale Menschen sich so rumtreiben.
    • M. mit P. 16.06.2019 00:21
      Highlight Highlight Oh ja, beschimpft wurde ich auch, obwohl ich immer freundlich war. Manche Menschen gehen nur in ein Geschäft, um ihre Wut rauszulassen.
      Anfangs dachte ich das mit den Binden sei ein Versehen, aber dort wo ich gearbeitet habe, gab es sogar Toiletten und wenn man die Binde ganz dringend wechseln MUSS, dann kann man die alte doch einfach mitnehmen und entsorgen.

      Ja, du hast recht und seitdem bin ich als Kundin noch höflicher und räume auch meine Sachen selbst wieder weg, weil man zu gut die andere Seite der Medaille kennt.
  • Finöggeli 15.06.2019 16:36
    Highlight Highlight Eigentlich mag ich ja sehr viele Artikel von Watson sehr. Dieser gehört nicht dazu. Jeder Menschen, welcher mit Menschen zu tun hat, ist mühsam. Jeder! Wenn dir den Job nicht passt, such doch einen anderen. Ich hab jahrelang an Konzerten gearbeitet. Mindestens einmal pro Woche hat mir jemand vor die Füsse gekotzt (meistens weil sie betrunken waren), gewisse Menschen wurden gewaltätig. So what? Dafür konnte ich tausenden Menschen wunderschöne Erlebnisse ermöglichen und ein Lachen ins Gesicht zaubern. Ist alles eine Einstellungssache...
    • Garp 15.06.2019 16:50
      Highlight Highlight Hä, jeder Mensch der mit Menschen zu tun hat ist mühsam? So kann man das definitiv nicht sagen.

      Ich mag den Artikel auch nicht. Ob man im Verkauf, in der Pflege, im Service, Psychiatrie, Schule usw. arbeitet, muss man Menschen grundsätzlich gern haben oder sich einen andern Job suchen. Und ja es gibt Jobs, da muss man auch geruchsunempfindlich sein.
    • Finöggeli 15.06.2019 17:41
      Highlight Highlight *Jeder Job, der mit Menschen zutun hat *
    • John H. 15.06.2019 17:52
      Highlight Highlight @ Garp: eigentlich sind Menschen durchaus dankbar, wenn man wenn man ihnen bei ihren Unzulänglichkeiten hilft. Es gibt aber halt auch A…, welche, aus welchen Gründen auch immer, nicht dankbar sind. Verkauf, Pflege, Service, Psychiatrie, Schule in einen Topf zu werfen finde ich nicht wirklich sinnvoll, da sind auch die Löhne sehr unterschiedlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Akunosch 15.06.2019 16:35
    Highlight Highlight Wenn die Umkleidekabinen auch anständig klimatisiert wären, würden die Kleider auch weniger verschwitzt! 🥵
    Und was sind Hygienestreifen? Bademoder probiert man doch mit Unterwäsche? Und Unterwäsche gar nicht?
    • Garp 15.06.2019 18:21
      Highlight Highlight In Badekleidern hat es trotzdem einen Plastikeinsatz im Schritt. Sollte es auf jeden Fall haben.
    • M. mit P. 15.06.2019 18:51
      Highlight Highlight Hygienestreifen sind Plastikstreifen, die in die Badeanzüge und Bikinis geklebt werden. Du hast recht und man sollte alles nur mit Unterwäsche anziehen, aber es gibt Menschen, die probieren Jeans sogar unten ohne an. Ja, selbst erlebt. 🙈 Und die Moral von der Geschicht‘: Trage neue Kleidung ungewaschen nicht!
    • Aithria 15.06.2019 21:14
      Highlight Highlight @Akunosch

      Sie scheinen zumindest mal etwas von Manieren gehört zu haben. Dem Berichte der Verkäuferin nach geurteilt, dürfte die Anzahl derer die das mit Ihnen teilen, die Anzahl der Sittenlosen nicht ausreichend ausgleichen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich die Leute so benehmen - 's gibt ja Dienstpersonal, die wer'n ja auch dafür bezahlt! Werfe Abfall auf den Boden, putzt ja jemand. Da kommt es doch nicht darauf an, wenn per Zufall mal noch eine Tür zu einem Innenraum dazwischen war.
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  • Xonic 15.06.2019 16:27
    Highlight Highlight Mit Zalando passiert das nicht. 🤷‍♂️
    • Decke 15.06.2019 16:52
      Highlight Highlight Hehe stimmt, da probierst du getragene Wäsche weil dus nicht weisst ;)
    • romana9 15.06.2019 16:59
      Highlight Highlight Da bekommst du direkt die Klamotten welche dei Vorgänger an hatte in einer Plastiktütte verpackt. *lecker*
      Oder auch ganz toll die Klamotten wurden bereits beim Feiern oder anderem getragen und du bekommst Sie wieder schön zusamme gefaltet zugeschickt. Nein Danke ich kaufe meine Klamotten im Fachgeschäft.
    • Sarkasmusdetektor 15.06.2019 18:00
      Highlight Highlight Bei Zalando probiert du ziemlich sicher keine getragene Kleidung, weil Retouren da direkt entsorgt werden. Das Auspacken würde mehr kosten als die meisten Kleidungsstücke.
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