Mit diesen Gadgets überstehst du (vielleicht) die Hitzewelle
Die Sonne scheint, die Ventilatoren laufen auf Hochtouren und der Schweiss läuft in Strömen: Auch diese Woche steigen die Temperaturen über 30 Grad. Bei der Hitze ist es selbst im Schatten nicht mehr auszuhalten. Aus diesem Grund versuchen immer mehr Leute, sich mit cleveren Hitze-Gadgets aus dem Netz Abhilfe zu verschaffen. Mit dabei sind auch einige skurrile Produkte. Ob sie wirklich alle helfen, ist aber fraglich.
Nackenventilator
Kleine Handventilatoren in allen Formen und Grössen sind schon allgemein bekannt, doch jetzt gibt es eine Steigerung: ein Ventilator für den Nacken. Der Vorteil ist, dass dabei die Hände frei bleiben. Der Ventilator wird einfach um den Hals getragen und bläst gleichmässig Luft ins Gesicht und an den Nacken.
Regenschirm mit Wassernebel
Dieser Schirm schützt nicht nur vor der Sonne, sondern sprüht aus feinen Düsen entlang des Schirmrands Wassernebel. Das Wasser gelangt beispielsweise über einen kleinen Wassertank im Griff in den Schirm.
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Lange wird das Wasser im Schirm wohl nicht halten. Und Lust darauf, die ganze Zeit den Tank aufzufüllen, haben wohl auch die wenigsten. Spaziergänge mit dem Hund könnte der Schirm aber beispielsweise ein wenig erleichtern. Und es ist auch einfach witzig.
Kühlkleidung
Bei über 30 Grad noch ein Kleidungsstück mehr anzuziehen, schreckt im ersten Moment ab, doch diese Weste verspricht einen Kühleffekt von bis zu 15 °C unterhalb der Umgebungstemperatur. Dafür muss die Weste nur einmal mit Wasser nass gemacht werden. Die Weste wird für körperliche Arbeiten im Freien empfohlen.
Eine Kühlweste des Herstellers Inuteq funktioniert dagegen mit Kühlpads, die in unterschiedlichen Stärken verfügbar sind. Eine Journalistin des Tagesanzeigers testete das gute Stück. Der Effekt hielt etwa 90 Minuten an.
Diese für den Outdoorbereich empfohlene Kappe soll bis zu acht Stunden kühlen. Sie muss nur mit Wasser begossen werden und danach kurz ausgewrungen werden. Im Test des Tagesanzeigers liess sich jedoch kein besonderer Effekt feststellen.
Kühlendes Gelkissen
Besonders für arme Seelen, die in einer Dachgeschosswohnung leben und leiden, bietet sich dieses Kissen an. Das Gelkissen bringt einen kühlenden Effekt, nachdem es etwa 30 Minuten lang im Kühlschrank gelegen hat.
Auch Kühlmatratzen oder Kühlunterlagen für Hund oder Katze gibt es online zu kaufen.
Tragbarer Mini-Kühlschrank
Bei Hitze sollte man bekanntlich viel trinken. Doch lauwarmes Wasser, das seit Stunden in der Tasche mitgetragen wird, ist wenig verlockend. Abhilfe schafft ein Mini-Kühlschrank, der sich an der Steckdose oder im Auto betreiben lässt. Er bietet Platz für bis zu sechs Getränkedosen und hält Getränke angenehm kühl.
Kühltuch
Das Kühltuch ist besonders für unterwegs geeignet, denn es muss nur nass gemacht werden. Es funktioniert alleine durch Verdunstungskälte: Während das Wasser verdunstet, entzieht es so der Haut Wärme und sorgt für den spürbaren Kühleffekt.
Wiederverwendbare Eiswürfel
Was gibt's Besseres als einen eisigen Eiskaffee mit Eis im Sommer? Die Betonung liegt auf eisig. Das Problem dabei ist aber, dass das Getränk nach wenigen Minuten verwässert wird. Diese Eiswürfel hier bleiben in ihrer Form und können einfach wieder eingefroren werden. Dazu kommt, dass die Würfel auch in ein Handtuch gewickelt als Eisbeutel verwendet werden können.
Wasserhängematte
Wer das Glück hat, in der Nähe eines Sees zu wohnen oder einen eigenen Pool zu besitzen, sollte eine Wasserhängematte ausprobieren. Anders als bei einer herkömmlichen Luftmatratze liegt der Körper dabei grösstenteils im Wasser. Möglich macht das ein Netzeinsatz in der Mitte der Matte, der für angenehme Abkühlung sorgt.
Halbgarage
Im Sommer in ein aufgeheiztes Auto zu steigen, ist alles andere als angenehm. Abhilfe schaffen kann eine sogenannte Halbgarage. Die Abdeckplane schützt Windschutzscheibe, Seitenfenster und Dach vor direkter Sonneneinstrahlung und reduziert so die Aufheizung des Fahrzeuginnenraums. Ein Test des ADAC zeigte, dass ein Fahrzeug unter einer Halbgarage im Innenraum bis zu zehn Grad kühler war als ein ungeschütztes Fahrzeug.
