Mit diesen 5 Pflanzen wird dein Garten zum Schmetterlings-Hotspot
1. Tipp: Taubenskabiose
Meine Blätter verändern sich im Laufe des Jahres deutlich: Im frühen Frühjahr sind sie rundlich und nur leicht gesägt, mit fortschreitendem Jahr und kräftiger Blüte werden sie immer stärker geschlitzt. Auch meine Blüten variieren in ihrer Farbe und zeichnen sich durch eine üppige Nachblüte bis in den späten Oktober aus.
Pflanze mich gerne an die Sonne, wo ich ihre Wärme geniessen kann. Der Boden darf trocken bis feucht sein, jedoch nicht nass. Ich bevorzuge durchlässige, kalkhaltige Böden und kann bis zu 1,5 Meter tief wurzeln. Wenn ich mich bei dir wohlfühle, verbreite ich mich durch Selbstaussaat. Allerdings verschwinde ich schnell wieder, wenn der Boden zu nährstoffreich ist.
Hier findest du die Erklärung, warum ich als einheimisch gelte – oder eben nicht.
2. Tipp: Wilde Möhre
Ich wünsche mir einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem und eher trockenem Boden. Da ich zweijährig bin, blühe ich meist erst im zweiten Jahr. Damit ich mich dauerhaft in deinem Garten halten kann, solltest du meine Samenstände stehen lassen. So kann ich mich selbst aussäen und jedes Jahr wieder erscheinen.
Meine weissen Blüten stehen in grossen Doppeldolden. Je nach Reifegrad und Luftfeuchtigkeit können sie sich zusammenziehen und dann wie kleine Vogelnester wirken. Nachts oder bei feuchter Witterung neigen sich die Dolden oft nach innen.
Erfahre mehr über meine interessante Blüte.
3. Tipp: Wiesen-Salbei
Meine violettblauen Blüten stehen in lockeren, grossen Scheinähren auf aufrechten, vierkantigen Stängeln. Die meisten meiner Blätter bilden eine bodennahe Rosette. Zerreibst du sie, verströmen sie einen aromatischen Duft. Neben der typischen Färbung komme ich auch in Rosa- oder Weisstönen vor.
Ich bevorzuge einen vollsonnigen, eher trockenen Standort. Da meine Wurzeln über einen Meter tief reichen, kann ich mich auch bei Trockenheit gut mit Wasser versorgen. Als typische Lichtpflanze bleibe ich bei weniger als 20 % des normalen Lichts steril. Weil ich deutlich früher blühe als der Steppen-Salbei (Salvia nemorosa), ergänzen wir uns im Garten besonders gut.
Obwohl ich Schmetterlingen als Nektarpflanze diene, werde ich hauptsächlich von Hummeln bestäubt. Dafür gibt es einen guten Grund.
4. Schritt: Blutweiderich
Ich bin eine stattliche Wildstaude und produziere bis zu 10'000 und mehr Blüten. Zudem zeichnen mich meine standfesten, kantigen Stängel aus, die sich nur selten im oberen Bereich etwas verzweigen. Mit zunehmendem Alter verholzen sie am Grund.
Hervorragend entwickle ich mich entlang von Teichrändern oder Bachläufen, wo der Wasserstand bis zu 10 cm betragen kann. Am besten wachse ich an einem sonnigen Platz, kann aber auch Halbschatten vertragen. Je nasser der Boden, desto sonniger sollte mein Standort sein. Pflanzt du mich in den Schatten, fällt mein Blütenreichtum geringer aus.
Und weil ich mich für Sickermulden eigne, gelte ich als Zukunftspflanze.
5. Schritt: Witwenblume
Den ganzen Sommer über trage ich meine dunkelroten Blüten auf schlanken, aufrechten Stielen. Besonders interessant sind meine Blätter: Im Frühjahr erscheinen sie eher rundlich und nur schwach gezähnt. Mit zunehmendem Wachstum werden sie immer stärker eingeschnitten. So verändere ich mein Erscheinungsbild im Laufe der Saison deutlich.
Obwohl ich aus dem Balkan stamme, bin ich erstaunlich winterhart. Am liebsten stehe ich an einem sonnigen Platz, denn im Schatten blühe ich deutlich weniger. Ich gelte zwar als eher kurzlebige Staude, doch wenn mir ein Standort gefällt, bleibe ich oft viele Jahre erhalten. Das verdanke ich meiner Fähigkeit zur Selbstaussaat.
Erfahre, wieso ich Bestäuber besonders effizient anlocke.
Fragen?
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