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Pollensaison in der Schweiz: Diese Blüten verursachen jetzt Heuschnupfen

A small girl rides her bike along a small river as pollen falls down from the trees in Frankfurt, Germany, Saturday, May 27, 2017. (AP Photo/Michael Probst)
Die Pollen und damit der Heuschnupfen sind zurück. Bild: AP/AP

Die Pollensaison ist in vollem Gange: Das rät die Expertin

Wenn langsam aber sicher der Frühling kommt, spüren das auch Allergikerinnen und Allergiker. Die Pollensaison nimmt vor allem am Wochenende richtig Fahrt auf. Tipps einer Expertin.
26.02.2026, 15:4527.02.2026, 08:09

Allergikerinnen und Allergiker kennen es. Steigen die Temperaturen in der Schweiz, kommt auch der Heuschnupfen wieder zurück.

In vielen Regionen der Schweiz ist die Pollenbelastung am Donnerstag «stark», wie ein Blick auf die Pollenkarte zeigt – und vor allem am Wochenende dürfte diese noch zunehmen. Die Prognose für Freitag sowie Samstag sieht in vielen Schweizer Regionen sogar eine «sehr starke» Pollenkonzentration vor.

Pollenbelastung Schweiz
Am Freitag wird die Pollenbelastung in fast allen grossen Städten der Schweiz als «sehr stark» angegeben. Bild: pollenundallergie.ch

Vor allem Personen, die auf Hasel und Erle allergisch sind, werden die hohe Belastung zu spüren bekommen: «Diese beiden setzen momentan grosse Mengen an Pollen frei. Auch Zypresse, Eibe und Weide haben mit der Blüte begonnen, verursachen jedoch deutlich seltener Allergien», sagt Roxane Guillod, Leiterin Fachdienstleistungen bei aha!, gegenüber watson.

Die Expertin rät: «Betroffene sollten den Kontakt zu den allergenen Pollen so tief wie möglich halten. Das heisst: am besten vorab über den Pollenflug informieren und die Freizeitaktivitäten anpassen.»

Zudem sollten Allergikerinnen und Allergiker mit der Einnahme verordneter Medikamente anfangen, so Guillod. Ebenfalls hilft es, wenn man abends die Haare wäscht, draussen eine Sonnenbrille trägt und Wäsche nicht im Freien trocknen lässt.

Intensives Pollenjahr?

Um schon jetzt eine Prognose für das Jahr zu machen, sei es aber noch zu früh, sagt Guillod: «Aus heutiger Sicht lässt sich nicht seriös vorhersagen, ob die Pollensaison 2026 insgesamt durchschnittlich oder besonders intensiv wird.» Die Intensität hänge auch stark vom weiteren Wetterverlauf ab, so Guillod weiter: «Warmes, trockenes und windiges Wetter führt zu hohen Pollenbelastungen, kühle und regnerische Phasen dämpfen sie.»

Die Expertin rät Betroffenen zudem, dass man Heuschnupfen ärztlich abklärt und medikamentös behandelt. Denn:

«Eine unbehandelte Pollenallergie kann sich zu einem allergischen Asthma entwickeln.»
Roxane Guillod, Leiterin Fachdienstleistungen bei aha!

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