Schauspieler Tim Curry 80-jährig gestorben
Der britische Schauspieler Tim Curry ist in der Nacht auf Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles gestorben, wie das US-Portal TMZ am Mittwoch berichtete. Die Todesursache ist noch unbekannt, es habe jedoch keine Fremdeinwirkung gegeben, schreibt das Portal.
Timothy James Curry startete in den 60er-Jahren seine Hollywood-Karriere. Den grossen Durchbruch schaffte er 1975 mit seiner Rolle als exzentrischer Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter in «The Rocky Horror Picture Show». Seitdem spielte er in diversen Filmen, darunter als Clown Pennywise in Stephen Kings «Es», als Oberleutnant Petrow in «Jagd auf Roter Oktober» oder als Mr. Hector in «Kevin – allein in New York».
Zudem wirkte er als Sprecher in diversen Hörbüchern, Trickfilmen und Computerspielen. So sprach er etwa den fiktiven sowjetischen Premierminister Cherdenko in «Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3».
Am Broadway gehörte Curry ausserdem zu den Superstars. Als Mozart in «Amadeus» oder als King Arthur in «Spamalot» feierte er grosse Erfolge. Auch am Londoner West End stand er regelmässig auf der Bühne. Obendrein versuchte er sich als Popstar. Doch seine eigenen Alben – «Read My Lips» (1978), «Fearless» (1979) und «Simplicity» (1981) – waren keine kommerziellen Erfolge.
Curry gab an, einst einen Alkoholentzug durchgemacht zu haben, er sei jedoch kein Alkoholiker gewesen. 2012 erlitt Curry während einer Massage einen Schlaganfall. Seither war seine Mobilität eingeschränkt, und er war grösstenteils an einen Rollstuhl gebunden. Im September 2025 gab er an, gar nicht mehr gehen zu können. Verheiratet war er nie, Kinder hinterlässt er ebenfalls keine. (cpf, ergänzt mit Material der sda/dpa)
