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Rauchen aufhören: So erholt sich der Körper nach dem Zigaretten-Aus

Raucher leben im Durchschnitt zehn Jahre weniger als Nichtraucher. Doch wer das Rauchen aufgibt, kann wieder so gesund werden wie ein Nichtraucher und hat etwa die gleiche Lebenserwartung. Ein Rauchstopp lohnt sich also zu jedem Zeitpunkt. Auch für sogenannte Gelegenheitsraucher. 



ARCHIVBILD ZUR MK DER SUCHTVERBAENDE UEBER DIE SCHWEIZER TABAKPOLITIK, AM DIENSTAG, 21. NOVEMBER 2017 - A young woman smokes a cigarette after having had lunch at the restaurant Toto in Zurich, Switzerland, pictured on November 24, 2005. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Eine junge Frau raucht am 24. November 2005 nach dem Mittagessen im Restaurant Toto in Zuerich eine Zigarette. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Schadet erst wenn sie angezündet wird: Die Zigarette. Bild: KEYSTONE

Ein Artikel von

T-Online

Bereits nach 24 Stunden erholt sich der Körper

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich der Körper nach einem Rauchstopp erholt. Bereits nach 20 Minuten lassen sich die ersten Veränderungen feststellen. Puls und Blutdruck sinken auf den Wert vor der letzten Zigarette. Hände und Füsse werden fühlbar besser durchblutet, Finger und Zehen sind nicht mehr kälter als normal.

Nach etwa acht Stunden sinkt die Konzentration an giftigem Kohlenmonoxid im Blut auf Normalwerte. Dadurch nimmt der Körper Sauerstoff wieder besser auf. Auch die Atemnot lässt jetzt nach.

Das Risiko für einen Herzinfarkt nimmt nach nur 24 Stunden ab.

Auch Gelegenheitsraucher sind gefährdet

Wer nur auf Partys aus Geselligkeit zur Zigarette greift, lebt zwar gesünder als jemand, der jeden Tag zwei Päckchen Zigaretten inhaliert. Doch auch Gelegenheitskonsum schädigt den Körper. Das Krebsrisiko steigt deutlich an und die Atemwege werden angegriffen. Zu spüren ist dies auch am Tag nach der Party, wenn sich der Hals rau anfühlt und der Kopf schmerzt. Es lohnt sich deshalb auch, auf die Gelegenheitszigarette auf Partys oder in geselliger Runde zu verzichten. Genauso schnell wie sich der Körper nach dem Rauchen erholt, wird er durch das gelegentliche Qualmen geschädigt.

Frühes Aufhören lohnt sich

Auch wenn der Organismus sich nach einem Rauchstopp relativ schnell erholt und die Gefahr für einen Herzinfarkt bereits nach einem Jahr halbiert ist, lohnt es sich, so früh wie möglich mit dem Rauchen aufzuhören. Die Gefahr an Lungen-, Mund- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken, sinkt erst nach etwa zehn Jahren um 50 Prozent. Und auch ein Grossteil der raucherbedingten Schäden an Lunge und Gefässen ist erst nach vielen Jahren der Abstinenz repariert. 

Nach 15 Jahren kommen Herzerkrankungen , auch der Herzinfarkt, nicht mehr häufiger vor als bei Menschen, die nie geraucht haben. Erst dann hat sich Ihr Körper nahezu vollständig erholt. Und auch das Risiko, aufgrund des Tabakkonsums vorzeitig zu sterben, ist nicht mehr vorhanden. 

So verändert sich Ihr Körper nach der letzten Zigarette

Bild

Wenn Sie vor Ihrem 44. Lebensjahr mit dem Rauchen aufhören, können Sie Ihre Lebenserwartung um bis zu neun Jahre erhöhen; bis zu sechs Jahre, wenn Sie vor Ihrem 54. Lebensjahr Ihre Nikotinsucht beenden.

(jb/t-online)

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Als Rauchen noch als vornehm galt

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Als Rauchen noch als vornehm galt
quelle: zuma dukas dukas / ?? 2005 by jeff goode/toronto star
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«Schämt euch nicht dafür, dass ihr raucht, aber seid sozialer, wenn ihr raucht»

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