Luzern

Felssturzgefahr Luzern: Bewohner ärgern sich über Evakuierung

Luzern: Der lockere Fels war gesichert – Bewohner ärgern sich über «unnötige» Evakuierung

09.02.2016, 05:1009.02.2016, 05:10
Luzern
  • Vor drei Wochen wurden an der Luzerner Sagenmatt­strasse wegen Felssturzgefahr 125 Bewohner des Hochhauses evakuiert. Die Sensoren hatten damals in der Felsplatte in kürzester Zeit eine Bewegung von 1,5 Millimetern registriert. Dafür braucht es sonst mehrere Jahre. Nun ärgern sich die Bewohner über die Evakuierung, wie die «Neue Luzerner Zeitung» (NLZ) schreibt.
  • Sie haben eine Erklärung unterzeichnet, in der sie die Evakuierung als unnötig und übertrieben bezeichnen. Ziel ist es, eine Entschuldigung von der Stadt zu erhalten, wie ein Unterzeichner sagt.
  • Bestätigt in ihrer Meinung sehen sich diese durch die Eisenstangen, die zum Vorschein kamen, nachdem die lockere Felsplatte abgetragen worden war. Ihr Standpunkt: Die Platte sei genügend gesichert gewesen, eine Evakuierung unnötig.
  • Das sieht der verantwortliche Geologe Beat Keller anders. Gegenüber der NLZ sagt er: «Die Platte war nicht sicher, sie hing sozusagen an einem seidenen Faden – oder besser gesagt, an einigen rostigen Schubeisen.» (rwy)
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