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Doping

Noch zwei Dopingfälle in Sotschi

Ein LEtte und eine Ukrainerin

Noch zwei Dopingfälle in Sotschi

22.02.2014, 22:2322.02.2014, 22:23
Pavlovs (rechts) im Einsatz gegen die Schweiz.
Pavlovs (rechts) im Einsatz gegen die Schweiz.Bild: freshfocus

Stimulans-Dopingfälle Nummer 3 und 4 in Sotschi: Der lettische Eishockey-Spieler Vitalijs Pavlovs (24) wurde positiv auf Methylhexanamin, die 30-jährige ukrainische Langläuferin Marina Lisogor (58. über 10 km klassisch) auf Latrimetazidin getestet.

Der bei Dynamo Rigo (KHL) unter Vertrag stehende Pavlovs stand auch in den beiden Spielen gegen die Schweiz (Vorrunde 0:0, Achtelfinal 3:1-Sieg der Letten) im Einsatz. Der gleiche Wirkstoff wie bei Pavlovs war auch bei der deutschen Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle festgestellt worden.

Lisogor erklärte sich den positiven Dopingbefund mit Unwissenheit ihrerseits. Seit einer Schilddrüsen-Operation 2004 nehme sie ein weitläufig gebräuchliches Medikament. Seit 1. Januar 2014 steht ein Bestandteil davon allerdings auf der Doping-Liste. Sie habe davon nicht gewusst und das Medikament auch während der Spiele genommen. Davor war noch der italienische Bobfahrer William Frullani auf Dymetylpentylamin positiv getestet worden. (ram/si)

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