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Einige der Arbeitsgeräte sind bei Kollisionen mit Brückenpfeilern in den Rhein gefallen.
Einige der Arbeitsgeräte sind bei Kollisionen mit Brückenpfeilern in den Rhein gefallen.bild: kaposg
Bergung auf österreichischer Seite im Gang

Führerlose Bauplattform am Bodenseeufer angeschwemmt 

13.08.2014, 23:3714.08.2014, 15:53

Seepolizei und Feuerwehr haben am Mittwochabend bei Hard (A) mit der Bergung der angeschwemmten Bauplattform in der Rheinmündung im Bodensee begonnen. Am Nachmittag hatte sich der rund 40 Tonnen schwere Ponton in der Nähe von Chur in der starken Strömung losgerissen.

Der Ponton war mit rund 15 Kilometern pro Stunde unterwegs und kam kurz vor 21 Uhr an der Rheinmündung an, wo er in ruhigeres Bodensee-Gewässer geriet. Wie die Voralberger Polizei am Mittwochabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte, sei die Plattform «im Uferbereich angeschwemmt worden», die Bergung sei im Gange. 

Die schwimmende Bauplattform dürfte sich wegen des Regens und der dadurch starken Strömung im Rhein beim Rossboden in Chur gelöst haben. Auf ihrem Weg zwischen Chur und Hard touchierte sie mehrere Brückenpfeiler. 

Auf Schweizer Seite kam es laut der St. Galler Kantonspolizei zu fünf Kollisionen. Dabei verlor der Ponton einige Geräte. Ob die Brücken beschädigt wurden, konnte noch nicht festgestellt werden. 

In österreichischem Gewässer streifte die 9 mal 15 Meter grosse Plattform drei weitere Pfeiler. Die Brücke in Bangs bleibt bis zur weiteren Begutachtung für den Verkehr gesperrt, die Brücken Wiesenrain und Hard-Rheinstrasse konnten nach kurzer Sperre wieder freigegeben werden, wie die Vorarlberger Polizei mitteilte. 

Die Kantonspolizei St. Gallen wurde von der österreichischen Polizei unterstützt.
Die Kantonspolizei St. Gallen wurde von der österreichischen Polizei unterstützt.bild: kaposg

Angestellten des Rheinbauunternehmens war es in Diepoldsau gelungen, ab einer Brücke Lampen auf den Ponton zu werfen. Dadurch sorgte man vor, dass bei Einbruch der Dunkelheit der Ponton im Bodensee sichtbar ist. Eine Bergung der Arbeitsplattform auf dem Rhein kam aus Sicherheitsgründen nicht in Frage. Die Polizei begleitete die ungeplante Fahrt mit einem Helikopter. (trs/pma/sda)

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