DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
No Components found for watson.quizCover.
26.08.2014, 07:0426.08.2014, 10:31

Gazakrieg und #Gerigate leisten dem Antisemitismus in der Schweiz Vorschub, behaupten jüngst einige Medien und mindestens ein Medienberater. Falls Sie inzwischen selbst unsicher sind, auf welcher Seite Sie stehen, schafft der folgende Test der Anti-Defamation League (ADL) vielleicht Klarheit. Er wurde von Wissenschaftlern der University of California entwickelt und kommt seit Jahrzehnten zum Einsatz. 

Anti-Defamation League
Die 1913 in den USA gegründete Anti-Defamation League (Antidiffamierungsliga) hat sich nach eigenen Angaben dem Kampf «gegen Antisemitismus und alle Formen von Fanatismus» verschrieben. Die Organisation mit Sitz in New York ist ein Mitglied der pro-israelischen Lobby «American Israel Public Affairs Committee» (AIPAC).
Die Anti-Defamation League ist nicht unumstritten; Kritiker werfen ihr unter anderem vor, sie stehe politisch rechts und verunglimpfe jede Kritik an Israel als antisemitisch. 

Geben Sie an, ob Sie die folgenden 11 Aussagen für eher wahr oder eher falsch halten und beantworten Sie die Antisemitismus-Bonusfrage mit Schweizbezug (ganz unwissenschaftlich ergänzt von watson). Der Test ist natürlich einfach zu manipulieren – aber wenn Sie ehrlich zu sich selber sind, eignet er sich ganz gut zur Überprüfung Ihrer Vorurteile.

Quiz
ADL Global 100
Anhand der elf Standardfragen (ohne die Bonusfrage von watson) führte die Anti-Defamation League dieses Jahr eine Umfrage in 101 Ländern sowie den Palästinensergebieten durch. Die Resultate finden Sie hier zusammengestellt. Sie halten die eine oder andere Überraschung bereit: Etwa, dass Indien weniger antisemitisch ist als die Schweiz. Oder dass der Iran von allen Ländern im Nahen Osten am wenigsten antisemitisch ist.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Erich Gysling: «Die Schweiz sollte die Hamas nicht als Terrororganisation bezeichnen»

Die Lage im Nahen Osten bleibt nach dem Waffenstillstand angespannt. Die nächste Eskalation ist vorprogrammiert, glaubt Nahostexperte Erich Gysling.

Erich Gysling, 84, war Chefredaktor des Schweizer Fernsehens und Mitbegründer der Sendung «Rundschau». Er hat immer wieder Reisen in den arabischen Raum unternommen und kennt die Region seit Jahrzehnten. Der Nahostexperte kommuniziert in 9 Sprachen, darunter Arabisch und Farsi.

Herr Gysling, in der Nacht auf Freitag beschlossen Israel und die Hamas einen Waffenstillstand. Trauen Sie der Ruhe?Erich Gysling: Kurzfristig schon, aber mittelfristig werden sich die Spannungen neu aufbauen und …

Artikel lesen
Link zum Artikel