Region Mittelland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Mehrmals aufgetaucht und wieder verschwunden: das unbekannte Flugobjekt über Gebenstorf AG.
bild: facebook

Bazl-Experten halten Flugobjekt über Gebenstorf AG für Himmelslaterne – auch Ufo-Journalist ist skeptisch

Beim unbekannten Flugobjekt, das vor vier Tagen in Gebenstorf gesichtet, fotografiert und gefilmt wurde, handelt es sich laut dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) um eine Himmelslaterne.

Fabian Hägler / Aargauer Zeitung



Ein dunkles, unförmiges Flugobjekt – das ist auf mehreren Bilder und einem Video in der Facebook-Gruppe „UFO über Gebenstorf 8.10.2015“ zu sehen. Doch worum handelt es sich dabei wirklich? „Wir haben die Fotos und Videos im Internet geprüft. Nach einhelliger Meinung unserer Experten handelt es sich um eine sogenannte Himmelslaterne“, sagt Urs Holderegger, Leiter Kommunikation beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl). Dafür spreche auch der schwächer werdende Feuerschweif auf einem Bild. 

Auf die Frage, ob die Radarüberwachung näheren Aufschluss über das Flugobjekt geben könnte, sagt Holderegger: „Da unser Radar nur 48 Stunden aufzeichnet, können wir leider auch nicht mehr prüfen, ob darauf etwas sichtbar gewesen wäre.“ Er hält aber fest, eine Himmelslaterne würde vom Radar ohnehin nicht aufgezeichnet. 

Bei der Kantonspolizei Aargau sind im Zusammenhang mit dem unbekannten Flugobjekt in Gebenstorf keine Meldungen eingegangen. Mediensprecher Bernhard Graser sagt: „In unserem Journal finden sich keine Einträge über UFO-Sichtungen in Gebenstorf.“ Die Polizei habe deshalb auch keinerlei Anhaltspunkte, worum es sich gehandelt haben könnte.

«Keine Himmelslaternen bewilligt»

Stefan Gloor, Gemeindeschreiber in Gebenstorf, hört beim Anruf der az zum ersten Mal von der angeblichen UFO-Sichtung. «Wir haben keine Kenntnis davon, und haben auch keine Gesuche zum Start von Himmelslaternen bewilligt», sagt Gloor.

Melchior Limacher, der über die Website skycandle.ch selber Himmelslaternen verkauft, zweifelt den Befund aus Bern an. «Wie eine Himmelslaterne sieht das Flugobjekt nicht aus», sagt er. Limacher erklärt, ausgebrannte Himmelslaternen würden relativ schnell vom Himmel fallen. «Allenfalls handelt es sich um einen Heliumballon», vermutet er.

Der Basler UFO-Experte Luc Bürgin, der sich als Journalist schon in mehreren Publikationen wohlwollend mit dem Phänomen auseinandergesetzt hat, hält sich mit einer Beurteilung aus der Ferne zurück. «Tatsache ist, dass sich ausgebrannte Himmelslaternen oder sonstige Party-Heissluftballone für Beobachter derart manifestieren können.» Tatsache bleibe aber ebenfalls, dass trotz intensiver Abklärung weltweit fünf Prozent aller gemeldeten UFO-Sichtungen erfahrungsgemäss rätselhaft blieben – auch bei uns in der Schweiz.

Das könnte dich auch interessieren:

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

156
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

46
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

145
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

227
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

57
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

156
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

46
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

145
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

227
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

57
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

FCL-Fan wollte nicht diskriminieren

Als Jude verkleideter FCL-Fan entschuldigt sich: «Das Ganze war keine gute Idee»

Der FCL-Fan, der den Fan-Tross beim Auswärtsspiel in St.Gallen in einem Juden-Kostüm anführte, hat sich in einem anonymen Schreiben an den Schweizerisch Israelitischen Gemeindebund, den FC Luzern und die Polizei gewandt.

«Ich bin der verkleidete Jude und melde mich aufgrund der Medien-Berichterstattungen anlässlich der Vorkommnisse vor dem Fussballspiel FC-St.Gallen – FC Luzern», eröffnet der anonyme Schreiber das Entschuldigungsschreiben, adressiert an den Schweizerisch Israelitischen Gemeindebund mit Kopie an FCL und Polizei St.Gallen. 

Er und alle beteiligten hätten auf keinen Fall die jüdische Glaubensrichtung in irgendeiner Form diskriminieren wollen. «Ich habe den Hut mit den Schläfenlocken …

Artikel lesen
Link zum Artikel