Schweiz

Nominallöhne steigen 2023 laut erster Schätzung um 1,8 Prozent

Nominallöhne steigen 2023 laut erster Schätzung um 1,8 Prozent

Die Löhne steigen in diesem Jahr zwar deutlich. Die Teuerung dürfte die Zugewinne jedoch erneut zunichte machen.
31.05.2023, 10:0231.05.2023, 10:02
In der Schweiz dürften die Löhne laut einer Umfrage der UBS im kommenden Jahr im Durchschnitt leicht steigen. Nach Abzug der Teuerung bleibt den Schweizer Angestellten 0,3 Prozent mehr im Portemonnaie ...
Die Lohnanstiege für Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im laufenden Jahr werden die Teuerung wohl nicht wettmachen.Bild: KEYSTONE

Die Nominallöhne dürften im laufenden Jahr laut einer ersten Schätzung des Bundesamtes für Statistik (BFS) um 1.8 Prozent steigen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Das BFS schätzt die Nominallohnentwicklung quartalsweise. Der Wert basiert auf kumulierten Lohndaten und kann sich bei den weiteren Schätzungen noch ändern.

Bei den meisten Arbeitnehmenden könnten die Lohnzuwächse somit durch die Inflation wieder aufgefressen werden. Die meisten Prognostiker rechnen derzeit für das Gesamtjahr mit einer Inflationsrate von rund 2.5 Prozent.

Im Jahr 2022 sind die Nominallöhne laut den Berechnungen des Bundesamts für Statistik (BFS) um durchschnittlich 0.9 Prozent angestiegen. Unter Einbezug einer durchschnittlichen Jahresteuerung von +2.8 Prozent gingen die Reallöhne schon damals im Durchschnitt aber um 1.9 Prozent zurück. 2021 sanken die Löhne gemäss BFS nominal um 0.2 Prozent, real um 0.8 Prozent. (oee/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Abnehmspritzen treiben laut Studie Pharma-Renditen nach oben
Die weltweite Pharmaindustrie hat laut einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Deloitte 2025 erneut höhere Renditen auf ihren Forschungsausgaben erzielt als im Vorjahr. Gleichzeitig löst Übergewicht Krebs als wichtigsten Umsatztreiber ab.
Zur Story