Schweiz
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epa08253463 Travelers wear masks at the El Dorado International Airport  in Bogota, Colombia, 27 February 2020. 15 Colombians repatriated from Wuhan are arriving in Colombia on 27 February.  EPA/Mauricio Dueñas Castañeda

Bild: EPA

Bundesrat verbietet wegen Coronavirus alle Grossanlässe



Der Bundesrat verbietet wegen des grassierenden Coronavirus alle Grossveranstaltungen mit mehr als tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Verbot gilt mindestens bis 15. März und wurde vom Bundesrat verhängt, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Unter das Verbot fallen alle Veranstaltungen, an denen sich gleichzeitig mehr als tausend Personen aufhalten. Das können Fasnachtsumzüge, Konzerte, Breitensportanlässe oder auch Fussball- und Eishockeyspiele sein.

Der Bundesrat beschloss das Verbot an einer ausserordentlichen Sitzung am Freitag, wie das Departement des Innern (EDI) schrieb. Grund für das Verbot sei der Schutz der Bevölkerung. Diese habe oberste Priorität.

>>> Hier geht es zum Liveticker zur Corona-Krise

«Besondere Lage» gemäss Epidemiengesetz

Bei Veranstaltungen, an denen weniger als tausend Personen teilnehmen, muss von Fall zu Fall über die Durchführung entschieden werden. Die Veranstalter müssen zusammen mit der zuständigen kantonalen Behörde eine Risikoabwägung vornehmen, ob sie die Veranstaltung durchführen können oder nicht, wie das EDI schrieb.

Die Situation um das neue Coronavirus Sars-CoV-2 stuft der Bundesrat als «besondere Lage» gemäss dem Epidemiengesetz ein. Das bedeutet, dass der Bundesrat selber Massnahmen anordnen kann, für die normalerweise die Kantone zuständig sind.

Das Veranstaltungsverbot habe weitreichende Auswirkungen für die Bevölkerung der Schweiz, räumt das EDI ein. Das Verbot verspreche aber einen wirksamen Schutz für die Menschen im Land und auch für die öffentliche Gesundheit. Es solle die Verbreitung des neuen Coronavirus in der Schweiz eindämmen.

Mehrere Fälle in der Schweiz

In der Schweiz sind in der laufenden Woche die ersten Fälle von bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen bekannt geworden. In Basel-Stadt, wo am Donnerstagabend der erste Fall bekannt wurde, wollten die Behörden am Freitag bekanntgeben, ob die Basler Fasnacht durchgeführt werden kann.

Bereits am Donnerstag abgesagt wurde der Engadiner Skimarathon – in Graubünden gab es zwei bestätigte Coronafälle. Zu dem Breitensport-Grossanlass werden jeweils mehrere tausend Langläuferinnen und Langläufer erwartet. (sda)

Update folgt

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Amazonas 28.02.2020 19:55
    Highlight Highlight Ich finde es übertrieben mit diesem Virus!
    1. Der Virus wurde in einem Labor hergestellt ( z.B. USA oder Russland) wegen Wirtschaft.
    2. Wieso hat er sich verbreitet in Asien und Europa (nicht USA und Russland) ?
    3. Wieso hat USA schon eine Impfung für diesen Virus?
    4. Europa soll aufstehen gegen diese Mächte und sich nicht manipulieren lassen.
    5. Es geht nur um Angstmacherei und wirtschaftlichen Existenz.
    6. Wieso kann man sich nicht anstecken mit ÖV aber mit Veranstaltungen.
    7. Es werden jedes Jahr Grippenimpfungen angeboten im Voraus gegen die neue Grippe???!!!
    • RaggeteGlace 29.02.2020 00:16
      Highlight Highlight Verschwoerungstheorien alas Breitbart und FoxNews in den USA. Parallelwelten Existenz. Just ignore. Danke.
    • DemonCore 29.02.2020 05:51
      Highlight Highlight 11. Gebot: Du sollst keine Verschwörungstheorien weiterverarbeiten.
    • Scooby doo 29.02.2020 21:20
      Highlight Highlight Solche Gedanken sind berechtigt....

      In Hollywood gab es auch schon diverse Filme zu solchen Themas!
  • RaggeteGlace 28.02.2020 19:23
    Highlight Highlight Der Virus ist am abklingen in China und es wird auch bald so sein in der Schweiz. Grippe infiziert 1 Milliarde Menschen und 700,000 Sterben jedes Jahr. COVID-19 80,000 infiziert und 3300 gestorben. Der Virus folgt den epedemien verlauf von dazumal. Relax folks.
  • Scott 28.02.2020 14:50
    Highlight Highlight Das Coronavirus ist nicht gefährlicher als eine Grippe, ausser wenn es ausbricht...
  • Spartan117CH 28.02.2020 10:49
    Highlight Highlight Aber die Pendlerzüge mit mehr als 1000enden Personen sind ok.
    Schuss an der Waffel!
    • RicoH 28.02.2020 18:41
      Highlight Highlight Dann würdest du es begrüssen, den öffentlichen Raum zu sperren, oder wie ist dein Kommentar zu verstehen?

      Wenn der Bund etwas beschliesst, ist es nicht ok.
      Wenn der Bund nichts beschliesst, ist es nicht ok.

      Warum stellst du dich nicht als Berater für den Bundesrat zur Verfügung? Ich bin sicher, dass sie auf deine Expertenmeinung hören würden...
    • Puschi 29.02.2020 07:37
      Highlight Highlight Ich würde es begrüssen wenn bei solchen Warnungen im Öffentlichen Raum zumindest Desinfektionsmittel zur verfügung gestellt werden. Denn spartan hat schon recht, dass z.B. im ÖV der pervekte Ort ist, wo sich ein Virus verbreiten kann.

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