Schweiz
Aargau

Cédric Wermuth will für die SP im Nationalrat bleiben

Cédric Wermuth will im Nationalrat bleiben – entscheiden müssen die Delegierten

13.03.2026, 11:1313.03.2026, 11:13

Der Aargauer Nationalrat Cédric Wermuth, Co-Präsident der SP Schweiz, will bei den Wahlen 2027 erneut antreten. Aufgrund der Amtszeitbeschränkung muss der SP-Parteitag der Nominierung mit einer Zweidrittelmehrheit zustimmen.

Die Geschäftsleitung der SP Aargau schlage den Parteidelegierten eine vorgezogene Nomination vor, teilte die Kantonalpartei am Freitag mit. Die Statuten der Kantonalpartei verlangen für eidgenössische und kantonale Mandate nach zwölf Jahren Amtszeit eine Nomination mit Zweidrittelmehrheit der Delegierten.

Beim letzten Mal holte Wermuth alle Stimmen

Der 40-jährige Wermuth gehört dem Nationalrat seit dem Jahr 2011 an. Er ist derzeit in der vierten Amtszeit. Bereits vor den Wahlen im Herbst 2023 musste Wermuth die Hürde der Amtszeitbeschränkung überspringen. Der Parteitag sprach sich im August 2022 einstimmig für die Aufhebung der Amtszeitbeschränkung aus.

Die Geschäftsleitung der Kantonalpartei schrieb in der Medienmitteilung, die Kombination des Nationalratsmandats mit dem Co-Präsidium der SP Schweiz sei «politisch besonders wertvoll». Die vorgezogene Nomination am Parteitag vom 25. April schaffe Klarheit für die kommenden politischen Entscheidungen.

Wermuth will Co-Präsident bleiben

Wermuth wird gemäss SP Aargau im kommenden Herbst die Wiederwahl als Co-Präsident der SP Schweiz bestreiten. Dafür müsse frühzeitig klar sein, ob er weiterhin als Nationalratskandidat seiner Kantonalpartei antreten könne, hiess es.

Die SP Aargau steht nach eigenen Angaben klar hinter der Anforderung einer Zweidrittelsmehrheit nach zwölf Jahren Amtszeit. Diese Vorgabe in den Statuten stelle eine starke Verankerung der Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in der Basis sicher, hiess es. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Im Callcenter der SP
1 / 6
Im Callcenter der SP
Die Wahlkampf-Zentrale der SP: Von hier aus werden möglichst viele SP-Wähler angerufen.
quelle: az / roland schmid
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Totale Streberinnen» – Tamara Funiciello und Anna Rosenwasser im Gespräch
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
37 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
uicked
13.03.2026 11:40registriert Oktober 2017
Dann übernimmt er sich wieder und muss für 6Mt. in den Urlaub.
5617
Melden
Zum Kommentar
avatar
Hohlraumverwalter
13.03.2026 11:58registriert August 2025
Ich wünschte mir eine Beschränkumg auf 3 Amtszeiten als NR/SR auf Bundeseben. So müssten alle zurück in die Privatwirtschaft und miterleben was sie "angerichtet" haben in Bern.
375
Melden
Zum Kommentar
avatar
bärn
13.03.2026 11:33registriert Juli 2016
typisch... das spricht mal wieder für sich.... schon xmal sind solche leute negativ aufgefallen wenns darum geht die eigenen brötchen zu backen und zu sichern. umgekehrt aber jedesmal die demokratie, recht und ordnung, ja gar verstand und demut herbei zu schreien wenns gerade oportun ist, passt ja hervorragend. nur für eigene belange nicht... glaubs mit einem parteiposten hat ers schon genau gleich gemacht.... regeln sind regeln auch für diese herrschaften, und eigentlich völlig egal ob für links, mitte oder rechts. schönen ruhestand!
4527
Melden
Zum Kommentar
37
Zürcher Quaibrücke blockiert: Bundesgericht verurteilt 3 Klimaaktivisten
Das Bundesgericht hat drei Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten wegen einer Brücken-Blockade in Zürich verurteilt. Die drei waren im Jahr 2020 dabei, als die Gruppierung «Extinction Rebellion» die Quaibrücke lahmlegte.
Zur Story