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Cédric Wermuth sagt an Parteitag Kampf gegen «künftige Epsteins» an

Cédric Wermuth sagt an Parteitag Kampf gegen «künftige Epsteins» an

28.02.2026, 12:0828.02.2026, 12:08

SP-Co-Präsident Cédric Wermuth hat sich am Samstag «fassungslos» über die Erkenntnisse der Epstein-Files gezeigt. Anlässlich des Parteitags rief er seine Mitgenossen dazu auf, im Kampf gegen patriarchale Gewalt Verantwortung zu übernehmen.

Cedric Wermuth, Co-Praesident spricht am Parteitag der SP Schweiz, am Samstag, 28. Februar 2026, in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Bild: keystone

Wer künftige Epsteins verhindern will, müsse die Gleichstellung aller Geschlechter vorantreiben und die «explodierende Ungleichheit» sowie die «Kultur der Verantwortungslosigkeit» beenden, sagte Wermuth. Die Chefetage gehöre zur Verantwortung gezogen, wenn sie Krisen produziere.

Auch auf die jüngsten Angriffe der USA und Israels gegen den Iran kam der Aargauer zu sprechen. «Unsere Solidarität ist mit den Menschen im Iran, mit keinem Regime», sagte er zur Eröffnung des Parteitags in Biel. Abwesend war Co-Präsidentin Mattea Meyer, die ihr Amt weiterhin ruhen lässt.

Auf dem Programm standen etwa die Verabschiedung eines Positionspapier zur Wohnpolitik und eine Rede von Bundesrat Beat Jans. Im Rahmen von Resolutionen werden die Delegierten zudem über aussenpolitische Themen diskutieren. (sda)

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170 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Christofero
28.02.2026 13:55registriert März 2019
Als SP Mitglied kann ich mich für diesen dümmlichen Populismus vom SP Präsidenten nur fremdschämen . Es wäre, schön, wenn das Präsidium echte statt konstruierte Probleme angehen würde. Die Kritik von Bodenmann ist leider ziemlich zutreffend.
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Pümpernüssler
28.02.2026 14:24registriert Juli 2018
Reallohnverlust
Wohnungsmangel
Mietpreisexplosion
KK Kostenwahnsinn
Ü50 ohne Arbeit
Mwsterhöhungen

Aber er thematisiert mal wieder das dringendste Problem...
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cereza
28.02.2026 14:15registriert Februar 2023
Verbale Gratissolidarität mit dem iranischen Volk, aber offensichtlich wenig Lust die dringendsten Probleme der Schweizer Bevölkerung anzusprechen. Viel Glück bei der Jagd auf hiesige Epsteins, ist sicher viel weniger beschwerlich als Kampf gegen Wohnungsnot u.Ä.
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