Cédric Wermuth sagt an Parteitag Kampf gegen «künftige Epsteins» an
SP-Co-Präsident Cédric Wermuth hat sich am Samstag «fassungslos» über die Erkenntnisse der Epstein-Files gezeigt. Anlässlich des Parteitags rief er seine Mitgenossen dazu auf, im Kampf gegen patriarchale Gewalt Verantwortung zu übernehmen.
Wer künftige Epsteins verhindern will, müsse die Gleichstellung aller Geschlechter vorantreiben und die «explodierende Ungleichheit» sowie die «Kultur der Verantwortungslosigkeit» beenden, sagte Wermuth. Die Chefetage gehöre zur Verantwortung gezogen, wenn sie Krisen produziere.
Auch auf die jüngsten Angriffe der USA und Israels gegen den Iran kam der Aargauer zu sprechen. «Unsere Solidarität ist mit den Menschen im Iran, mit keinem Regime», sagte er zur Eröffnung des Parteitags in Biel. Abwesend war Co-Präsidentin Mattea Meyer, die ihr Amt weiterhin ruhen lässt.
Auf dem Programm standen etwa die Verabschiedung eines Positionspapier zur Wohnpolitik und eine Rede von Bundesrat Beat Jans. Im Rahmen von Resolutionen werden die Delegierten zudem über aussenpolitische Themen diskutieren. (sda)
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