Schweiz
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Schuss auf Haus in Zetzwil AG: Es war ein 20-Jähriger mit seiner Militärwaffe



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Bild: Kapo ag

Die Herkunft eines Projektils, das am Bundesfeiertag in Zetzwil AG in einer Hausfassade einschlug, ist geklärt. Mehrere Personen hatten im Zusammenhang mit der Bundesfeier mit einer Pistole ungezielte Schüsse abgefeuert.

Die Kantonspolizei Aargau ermittelte einen 20-jährigen Schweizer als Besitzer der Waffe. Sie holte ihn am Samstag an seinem Wohnort in der Region ab.

Bei der Einvernahme gab er zu, im Rahmen einer privaten 1.-August-Feier seine militärische Ordonnanzwaffe geholt zu haben, wie die Kantonspolizei am Montag mitteilte. In der Folge hätten er und weitere Anwesende damit bei Dunkelheit mehrere ungezielte Schüsse abgefeuert.

Die Feier fand auf einem Feld ausserhalb von Zetzwil statt. Die Umstände lassen gemäss Polizei den Schluss zu, dass eines der Projektile das über 400 Meter entfernt gelegene Haus rein zufällig traf. Hinweise auf eine Vorsatzhandlung liegen nicht vor. Zum Motiv befragt gab der 20-Jährige an, sich nichts bei der Sache überlegt zu haben.

Die beteiligten Personen werden gegenüber der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Weitere Ermittlungen zur genauen Rekonstruktion des Vorfalls sind unter Beizug der Militärjustiz im Gange.

Die Bewohner eines Einfamilienhauses in Zetzwil stellten am 2. August fest, dass ein Projektil in die Fassade eingeschlagen hatte. (aeg/sda)

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rüpelpilzchen 06.08.2019 09:03
    Highlight Highlight Vorbildlich der Junge. Nicht zu denken, wird einem in der Armee ja auch beigebracht.
  • Neruda 05.08.2019 19:25
    Highlight Highlight Jetzt aber ab nach Zetzbu rächts! 😁
  • Platon 05.08.2019 18:57
    Highlight Highlight Wieso genau schon wieder müssen abertausende Ordonnanzwaffen zu Hause gelagert werden? Ich verstehe es immer noch nicht.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.08.2019 17:54
    Highlight Highlight Vollidioten 🤦‍♂️
  • Snowy 05.08.2019 17:04
    Highlight Highlight Nichts dabei überlegt zu haben.... ??!

    Als 20 jähriger Soldat...?! Dem wurden vor noch nicht allzu langer Zeit die Sivos in den Kopf gehämmert und er weiss um die Zerstörungskraft eines 9mm Projektils.

    Haben früher auch schon mal im Freien mit einer Ordonanzwaffen rumgeballert (ja, ich weiss... nicht sehr klug, aber wie sonst hätten wir herausfinden sollen, ob man mit Leuchtspur-Mun wirklich einen Benzinkanister explodieren lassen kann...), aber in einer tiefen Kiesgrube und der Zielhang bestand aus Lehm.
    • Snowy 05.08.2019 17:48
      Highlight Highlight Wer auf einem Feld in Siedlungsnähe einfach mal etwas durch die Gegend ballert, der begeht eine eventualvorsätzliche Tötung.

      Unglaublich. Alkohol- hin oder her.
    • Arabra 05.08.2019 18:29
      Highlight Highlight Und? Kann Leuchtspurmunition einen Benzinkanister entzünden?
    • redeye70 05.08.2019 18:51
      Highlight Highlight @Snow
      Ich hoffe der Richter sieht das auch so. Das ist keine Bagatelle!
    Weitere Antworten anzeigen
  • what's on? 05.08.2019 16:58
    Highlight Highlight Ordonnanzwaffen nicht mehr zu Hause aufbewahren.
    Herz oder Blitz?
    • Zauggovia 05.08.2019 19:18
      Highlight Highlight Blitz von mir.
    • flamingmops666 05.08.2019 20:31
      Highlight Highlight Ja, gebt den Jungs Pfefferspray für zuhause, reicht fürs Sicherheitsgefühl.
  • Rasti 05.08.2019 16:57
    Highlight Highlight Solchen Vollpfosten gibt man eine Waffe ab, aber einem Jungschützen, der darauf ausgebildet ist darf seine Waffe nicht nach Hause nehmen... Willkommen in der Schweiz
    • Whitchface 05.08.2019 17:33
      Highlight Highlight Wir durften unsere Gewehre im Jungschützenkurs durchaus nach Hause nehmen. Nur ohne Verschluss.
    • Asan 05.08.2019 18:47
      Highlight Highlight Stimmt ein Soldat wird ja auch nicht auf der Waffe ausgebildet.
      #chüggelipistole
    • Demo78 05.08.2019 23:39
      Highlight Highlight Vor 25 Jahren haben wir noch die ganze Waffe mit den Mofas ausgeführt, als Jungschütze.
      Ich bin froh wird der Umgang mit den Dienstwaffen restriktiver. Wir hatten auch noch Kriegsmunition zu Hause, welche doch einige „Unfälle“ provozierten.
      Heutige Schiess Unfälle sind prinzipiell vorsätzlich, da man sich zuerst Munition organisieren muss🤔 Hoffen wir auf tschüss Militär für den Pfosten🙊
  • Miikee 05.08.2019 16:53
    Highlight Highlight Ich hoffe die Polizei hat dem jungen Herr das Konzept der Erdanziehungskraft erklärt.

    1. Mit einer Pistole kann man nicht ins Weltall schiessen
    2. Schiesst man in die Luft, kommt der Schuss somit auch irgendwo wieder runter

    Ist so🤷🏽‍♂️

    Wie dumm kann man nur sein🤦🏽‍♂️🤦🏽‍♂️🤦🏽‍♂️
    • Snowy 05.08.2019 17:51
      Highlight Highlight Wenn er denn wenigstens (gerade) in die Luft geschossen hätte...

      Schaut man sich aber das Einschussloch in der 400 Meter entfernten (vertikalen) Hauswand an, so kommt man zwingend zu einem anderen Schluss.
  • DemonCore 05.08.2019 16:48
    Highlight Highlight Zivil bestrafen, degradieren und aus der Armee entlassen.
    • redeye70 05.08.2019 18:50
      Highlight Highlight Vor allem nie Waffen besitzen lassen. Diese gehören nur in die Hände von verantwortungsvollen Personen, nicht von Idioten. So ein Vollpfosten aber auch!
  • Christian Mueller (1) 05.08.2019 16:44
    Highlight Highlight Komisch: DIe Armee beteuert doch immer, dass Angehörige der Armee gar keine Munition bei sich haben, und deshalb nichts passieren könne. Warum hatte dieser Herr denn Munition? Und warum?
    • Amateurschreiber 05.08.2019 18:18
      Highlight Highlight Die Armee gibt keine Taschenmunition mehr ab. Man kann aber privat und ganz legal Munition kaufen.
      Sehr vereinfacht gesagt: Wer eine Waffe legal besitzt, darf auch die entsprechende Munition dafür kaufen.
    • Hey001 05.08.2019 18:43
      Highlight Highlight In Zeiten wo es das Feldschiessen gibt, hat fast jeder Munition zu Hause. (Wenn er denn auch will)
    • redeye70 05.08.2019 18:54
      Highlight Highlight Man muss nur 18 Jahre alt sein und einen sauberen Strafregisterauszug haben. Schon kann man Munition kaufen. In diesem Fall vermute ich aber gestohlene Mun aus Armeebeständen. Was wiederum eine Straftat wäre!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mike Minder 05.08.2019 16:23
    Highlight Highlight Vollidioten.
  • Magnum 05.08.2019 16:12
    Highlight Highlight Kann man diesem Herrn bitte die Dienstwaffe subito abnehmen und ihn in den unbewaffneten Küchendienst umteilen? Ob so viel Gedankenlosigkeit, ja nackte Dummheit stehen mir echt die Haare zu Berge.

    Nicht nur die USA, auch die Schweiz wäre mit deutlich weniger Waffen besser dran.
    • Kruk 05.08.2019 18:11
      Highlight Highlight Bei so viel Gedankenlosigkeit, ja nackter Dummheit ist vielleicht auch der Küchendienst nicht die beste Lösung. (Messer).
      Hoffen wir doch, dass wenigstens seine Hygiene stimmt und er nach dem Toilettengang das Händewaschen nicht vergisst.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 05.08.2019 16:08
    Highlight Highlight Ja sind wir den jetzt in Amerika???
    • Kruk 05.08.2019 16:17
      Highlight Highlight Die Waffen hätten wir ja bereits...

      Jedem idioten wird ein Sturmgewehr mit nachhause gegeben.
      Und man bildet sie auch noch daran aus.



    • Dunkleosteus6765 05.08.2019 16:40
      Highlight Highlight Nein, sonst hätte es mindestens eine tote Person gegeben.

      Sorry für den Zynismus.
    • Geiwetschteiler 05.08.2019 16:49
      Highlight Highlight Klingt für mich eher nach türkischer Hochzeit als nach Amerika.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yolo 05.08.2019 16:05
    Highlight Highlight Nichts denken bei mit der Waffe hantieren? Absolut Verantwortungslos.
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 05.08.2019 15:43
    Highlight Highlight <kopfschüttel>

Die meisten grossen Städte verzichten auf 1.-August-Feiern – eine Übersicht

Keine Umzüge, keine Feuerwerke, abgesagte Feiern: Wegen der Corona-Krise wird der 1. August in diesem Jahr anders aussehen, als gewohnt. Doch einige Gemeinden und Städte haben sich Alternativen ausgedacht.

Definitiv gestrichen sind die grossen Feiern zum Nationalfeiertag in den Städten Bern, Basel, Zürich, Luzern, Chur, Solothurn, Genf und Lausanne. In Bern waren letztes Jahr mehr als als 20'000 Personen auf den Bundesplatz geströmt. Damit falle der Anlass unter das Verbot von Veranstaltungen von über 1000 Personen, entschied der Gemeinderat. Sogar der Gurten bleibt in diesem Jahr «feuerwerksfrei».

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