Schweiz
Arbeitswelt

Unispital Basel kürzt Assistenzärzte-Arbeitszeiten um eine Stunde

Das Universitaetsspital Basel, am Mittwoch, 4. Maerz 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Ab 2027 soll die Wochenarbeitszeit der Assistenzärztinnen und -ärzte von 46 auf 45 Stunden reduziert werden.Bild: KEYSTONE

Assistenzärzte am Unispital Basel müssen ab 2027 eine Stunde weniger arbeiten

06.10.2026, 14:2506.10.2026, 14:46

Das Universitätsspital Basel (USB) reduziert die Wochenarbeitszeit der Assistenzärztinnen und -ärzte ab 2027 von 46 auf 45 Stunden. Dies soll ein erster Schritt sein, um die Arbeitsbedingungen angesichts des Fachkräftemangels zu verbessern, wie das USB am Dienstag mitteilte.

Der Verwaltungsrat hatte den Entscheid der Spitalleitung im September genehmigt. Die Reduktion der Arbeitszeit soll «durch gezielte Prozessoptimierungen» umgesetzt werden, «ohne zusätzliche Belastungen auf Oberärztinnen und Oberärzte oder andere Berufsgruppen zu verlagern», heisst es im Communiqué. Nebst der besagten Arbeitszeit kommen vier Weiterbildungsstunden dazu.

Der Trend, die Wochenarbeitszeit für Assistenzärztinnen und -ärzte zu kürzen, ist auch an anderen Schweizer Spitälern im Gange. Manche gehen noch weiter als das USB: Im Tessin senkte die kantonale Spitalgruppe EOC die Arbeitszeit 2024 von 50 auf 42 Stunden, ebenfalls mit vier Stunden Ausbildung. Das Universitätsspital Zürich reduziert bis 2028 auch auf 42 plus 4 Stunden, ebenso das Kantonsspital Winterthur. (sda)

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