Armee verzeichnet Luftraumverstösse bei Bürgenstock-Gesprächen
Die Schweizer Armee hat ihren Sicherheitseinsatz auf dem Bürgenstock am Dienstag beendet. Während der Konferenz kam es zu fünf Luftraumverletzungen, zwei Flugzeuge mussten eskortiert werden.
Die beiden Luftfahrzeuge seien von der Luftwaffe der Schweizer Armee visuell identifiziert und aus der Sicherheitszone eskortiert worden, wie diese am Dienstag mitteilte.
Wie so üblich bei Anlässen dieser Art, wird der Luftraum jeweils über Austragungsstätten dieses Ausmasses gesperrt. Die Luftwaffe ist dann jeweils zuständig für die Wahrung der Lufthoheit.
Zum Auftrag der Armee gehörten auch logistische Unterstützung mit Material sowie Hilfe beim Auf- und Abbau. Weitere Aufgaben waren Überwachungsleistungen und die Abwehr von Minidrohnen im Rahmen des Eigenschutzes. Zudem brachte die Armee ihre Fähigkeiten im Cyber- und ABC-Schutz ein.
Reibungslose Zusammenarbeit mit zivilen Kräften
Der Einsatz verursachte laut der Mitteilung nur marginale Zusatzkosten. Diese würden durch das ordentliche Budget des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gedeckt.
Die Zusammenarbeit mit den zivilen Kräften sei reibungslos verlaufen. Der Bundesrat hatte dafür den Einsatz von maximal 2000 Armeeangehörigen bewilligt. (sda)
