Schweiz
Armee

Armee verzeichnet Luftraumverstösse bei Bürgenstock-Gesprächen

The Airplane Air Force Two of US Vice-President JD Vance is departure, at the Army Airport in Emmen, after the Lake Lucerne Summit at the Buergenstock resort in Obbuergen, near Lucerne, Switzerland, M ...
Die Air Force Two mit JD Vance startet am Flughafen Emmen. Bild: keystone

Armee verzeichnet Luftraumverstösse bei Bürgenstock-Gesprächen

23.06.2026, 10:5523.06.2026, 10:55

Die Schweizer Armee hat ihren Sicherheitseinsatz auf dem Bürgenstock am Dienstag beendet. Während der Konferenz kam es zu fünf Luftraumverletzungen, zwei Flugzeuge mussten eskortiert werden.

Die beiden Luftfahrzeuge seien von der Luftwaffe der Schweizer Armee visuell identifiziert und aus der Sicherheitszone eskortiert worden, wie diese am Dienstag mitteilte.

Wie so üblich bei Anlässen dieser Art, wird der Luftraum jeweils über Austragungsstätten dieses Ausmasses gesperrt. Die Luftwaffe ist dann jeweils zuständig für die Wahrung der Lufthoheit.

Zum Auftrag der Armee gehörten auch logistische Unterstützung mit Material sowie Hilfe beim Auf- und Abbau. Weitere Aufgaben waren Überwachungsleistungen und die Abwehr von Minidrohnen im Rahmen des Eigenschutzes. Zudem brachte die Armee ihre Fähigkeiten im Cyber- und ABC-Schutz ein.

Reibungslose Zusammenarbeit mit zivilen Kräften

Der Einsatz verursachte laut der Mitteilung nur marginale Zusatzkosten. Diese würden durch das ordentliche Budget des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gedeckt.

Die Zusammenarbeit mit den zivilen Kräften sei reibungslos verlaufen. Der Bundesrat hatte dafür den Einsatz von maximal 2000 Armeeangehörigen bewilligt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
1
Mini-Roboter soll künftig Zähne für Kronen präparieren
Mund auf für den Roboter: Forschende der Universität Basel haben einen Mini-Roboter entwickelt, der künftig Zähne präzise für das Einsetzen einer Krone abschleifen soll.
Der Prototyp mit dem Namen «MIR» ist etwa so gross wie ein Weinkorken, wie die Universität Basel am Dienstag mitteilte.
Zur Story