Das Zürcher Robotaxi von Uber verzögert sich
Die angekündigten Robotaxis des US-Konzerns Uber kommen doch nicht in diesem Jahr nach Zürich: Uber hat beim Bund bisher noch gar kein Gesuch für eine Bewilligung gestellt.
Bisher, also Stand Freitag um 17 Uhr, sei von Uber kein Gesuch eingegangen, teilte das Bundesamt für Strassen Astra auf Anfrage von Keystone-SDA mit. Damit bestätigte es eine Meldung des «Regionaljournals Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF. Zeitlich wird ein Start noch in diesem Jahr somit unmöglich.
Uber wollte bis Ende Jahr selbstfahrende Taxis in Zürich einführen, um die Stadt als Testfläche zu nutzen. Bei der SP, der AL und den Grünen der Stadt Zürich dürfte diese Verzögerung zumindest für etwas Erleichterung sorgen. Sie reichten diese Woche einen Vorstoss ein, der den Stadtrat dazu auffordert, die Robotaxis zu blockieren.
Parteien fürchten «grosses Risiko»
Falls eine Verhinderung dieser Fahrzeuge nicht machbar sei, verlangen die Parteien strenge Vorgaben. Die Politikerinnen und Politiker kritisieren, dass Zürich mit seinem komplexen Verkehrsnetz nicht als Testlabor für internationale Techkonzerne dienen dürfe. Die automatisierte Technologie stelle ein grosses Sicherheitsrisiko für all jene dar, die auf den Strassen unterwegs seien.
Das Stadtparlament wird in einer der kommenden Sitzungen über den Vorstoss debattieren. (hkl/sda)
