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Bund prüft Tempo-Reduktion auf Strassen bei drohendem Treibstoffmangel

KEYPIX - Autos und Lastwagen stauen sich im Morgenverkehr auf der Autobahn A1 bei Ruemlang, am Dienstag, 28. Oktober 2026 in Zuerich. (KEYSTONE/Michael Buholzer)
In diesem Herbst hat der Bund intern überprüfen lassen, ob eine Tempo-Drosselung bei Treibstoffengpässen helfen könnte.Bild: keystone

Massnahmen gegen Treibstoffmangel: Bund prüft Tempo-Reduktion auf Strassen

29.10.2026, 10:4929.10.2026, 10:49

Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) hat diesen Herbst intern geprüft, ob Tempo-Reduktionen bei Treibstoffengpässen helfen könnten.

Im Fall einer schweren Mangellage könnte eine solche Massnahme die bereits laufenden Bezüge aus den Pflichtlagern begleiten und zusätzliche Spareffekte erzielen, wie das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte.

Damit bestätigte das BWL eine entsprechende Meldung von SRF. Bevor der Meinungsbildungsprozess abgeschlossen sei, informiere das BWL aber grundsätzlich nicht über die Einzelheiten der internen Konsultation, hiess es auf Anfrage weiter.

Angesichts der angespannten Treibstoffversorgungslage griff der Bund bereits auf Pflichtlager für Diesel und Kerosin zurück. Die Temporeduktion gilt als attraktive Option, da sie der Bundesrat schnell verordnen könnte und damit sowohl Treibstoff eingespart als auch ein starkes Signal an die Bevölkerung gesendet würde. (sda)

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