DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frau findet in Basel 50'000 Franken und übergibt sie der Polizei



Eine junge Frau hat am Dienstagabend in Basel einen Umschlag mit 50'000 Franken gefunden. Sie brachte den Fund am Mittwoch zur Polizei. Ihre Ehrlichkeit wird mit einem stattlichen Finderlohn honoriert.

Wer einen gefundenen Gegenstand auf den Polizeiposten bringt, hat ein Anrecht auf einen Finderlohn. Dieser beläuft sich auf 10 Prozent des Werts des Fundgegenstands, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt am Donnerstag mitteilte.

Mal angenommen, du findest 50'000 Franken. Was tust du?

Die 22-jährige Französin habe den Umschlag auf dem Centralbahnplatz vor dem Bahnhof SBB gefunden. Die Polizei leitete den Umschlag dem zuständigen Fundbüro Spiegelhof weiter.

Vor sechs Tagen hatte auch in Zug eine Frau das Glück, dass ihr Verlust einer ehrlichen Finderin in die Hände fiel: Sie verlor ihr Portemonnaie mit 4000 Franken, sämtlichen Bankkarten und Ausweisen. Die Finderin brachte das Fundstück zur Polizei.

Glück hatte auch eine 35-jährige Frau Anfang Dezember in Zürich. Als sie das Handy aus dem Hosensack hervorholte, fielen ihr 3000 Franken und die Kreditkarte aus dem Sack. Den Betrag hatte sie am Tag zuvor abgehoben und in den Hosensack gesteckt. Als sie von der Polizei kontaktiert wurde, hatte sie den Verlust noch gar nicht bemerkt. Ein Finder hatte das Geld und die Karte beim Polizeiposten abgegeben.

Auch ein Geschäftsmann aus der Ostschweiz hat über 6000 Franken, die er am Vortrag verloren hatte, zurückerhalten. Ein 85-jähriger Rentner hatte die Banknotenbündel Ende November am Strassenrand gefunden und bei der Stadtpolizei abgegeben.

Der Geschäftsmann hatte die Banknoten offenbar beim Ein- oder Aussteigen aus seinem Wagen verloren. Der Geschäftsmann hatte das Geld bereits abgeschrieben – doch dann las er in den Medien vom ehrlichen Finder und sprach im Fundbüro vor. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Katze Miggelis qualvoller Tod – Fassungslosigkeit über eine grauenvolle Tat

Katze Miggeli wurde in Biel-Benken BL mit Farbe übergossen und starb. Über die Motivation des Täters kann man nur spekulieren.

Das Entsetzen ist immens. Über 6500 User haben auf den Facebook-Eintrag von Sina Kunz-Hermann geantwortet, über 12'000 haben den Beitrag geteilt. Sie drücken ihre Trauer aus und ihren Ärger über das, was der Biel-Benkemerin – oder genauer gesagt: ihrem Haustier – passiert ist. Ihre Katze Miggeli wurde am Samstagabend von Unbekannten am ganzen Körper mit wasserunlöslicher gelber Farbe besprüht.

«Das Gesicht war am stärksten betroffen», erklärte Kunz auf Facebook. Ein Tierarzt entfernte die …

Artikel lesen
Link zum Artikel