Schweiz
Blaulicht

Spielplatz neben Bach: Vermisster Vierjähriger tot aufgefunden

Spielplatz neben Bach: Vermisster Vierjähriger tot aufgefunden

Der seit Donnerstag in Wildegg AG vermisste vierjährige Knabe ist tot aufgefunden worden. Er wurde am Freitagnachmittag bei Villnachern AG tot aus der Aare geborgen.
24.05.2019, 15:22

Angestellte der Wasserkraftwerks bei Villnachern fanden die Leiche des vermissten Knaben in der Aare, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass der Vierjährige am Donnerstag beim Spielen in Wildegg in den Aabach gefallen war und in der Folge ertrank.

Sofort nach der Vermisstmeldung hatte die Kantonspolizei eine Suchaktion eingeleitet. Daran massgeblich beteiligt war die Feuerwehr Chestenberg, welche den Aabach und dessen Ufer zu Fuss absuchte. Auf der Aare waren je ein Boot der Kantonspolizei und der Regionalpolizei Brugg im Einsatz.

Aus der Luft versuchte ein Polizeihelikopter mit Wärmebildkamera, Anhaltspunkte auf den Verbleib des vermissten Kindes zu finden. Darüber hinaus suchten rund zwei Dutzend Polizistinnen und Polizisten das Gebiet ab.

Die Suchmassnahmen dauerten bis nach Mitternacht und wurden am Freitag zusammen mit weiteren Ermittlungen nochmals aufgenommen. Durch die Regenfälle der letzten Tage führen der Aabach wie auch die Aare viel Wasser, wodurch in beiden Gewässern eine starke Strömung herrscht. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Aktuelle Polizeibilder
1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
13 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Bin nur wegen der Kommentare hier
24.05.2019 15:40registriert November 2018
Mitgelesen, mitgefiebert, mitgehofft. wortlos....

Ruhe in Frieden kleiner Junge
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Repplyfire
24.05.2019 15:32registriert August 2015
Oh Nein. Als Vater eines ebenfalls vierjährigen Kindes habe ich beim Lesen solcher Meldungen einen Kloss im Hals. Ich wünsche den Angehörigen viel Kraft und Trost.
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Macrönli
24.05.2019 10:07registriert April 2018
Oh nein 😔 ich hoffe der junge Mann wird gesund und munter gefunden.
00
Melden
Zum Kommentar
13
Um Zuwanderung entgegenzuwirken: Jetzt wird der Ruf nach dem Rentenalter 70 laut
Auch wenn die Schweizer Bevölkerung der 10-Millionen-Initiative eine Abfuhr erteilt hat, sind Lösungen gegen die Zuwanderung gefragt. Gastronom Rudi Bindella und Economiesuisse-Direktorin Monika Rühl bringen ein höheres Pensionsalter ins Spiel.
Nach der Abstimmung über die 10-Millionen-Schweiz ist klar: Die Bevölkerung will der Zuwanderung nicht einfach den Riegel vorschieben. Und doch gibt es einen Fachkräftemangel. Es sind also immer noch Lösungen gefragt. Besonders betroffen ist etwa die Gastrobranche. Gastronom Rudi Bindella sagt im Interview mit dem Tages-Anzeiger: «Die Politik muss bei der Zuwanderung das richtige Mass finden und diese quantitativ wie qualitativ besser steuern.»
Zur Story