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Bundesrat handelt Vertrag mit Novartis aus

Pandemie-Impfstoffe

Bundesrat handelt Vertrag mit Novartis aus

19.09.2014, 15:2519.09.2014, 16:03

Der Bundesrat möchte sicherstellen, dass sich die Bevölkerung im Fall einer Pandemie möglichst rasch impfen lassen kann. Er hat deshalb mit Novartis einen Vertrag ausgehandelt, der während fünf Jahren die Kapazitäten zur Herstellung von Pandemie-Impfstoffen sichert.

Die Kosten für diese Reservation betragen 50 Millionen Franken. Der Bundesrat beantragt beim Parlament einen entsprechenden Verpflichtungskredit als Nachmeldung zum Voranschlag 2015, wie er am Freitag mitteilte.

Ausserdem beantragt er eine Erhöhung des Voranschlagkredits um 9,7 Millionen Franken für die Armeeapotheke. In diesen Kosten nicht enthalten sind die Ausgaben für den Impfstoff im Pandemiefall.

Der Vertrag ermöglicht es der Schweiz, im Falle einer Pandemie die nötige Menge an Impfstoffen zu bestellen. Der Bundesrat geht davon aus, dass bei einem schweren Pandemiefall die Impfbereitschaft der Menschen und damit die Nachfrage hoch wäre. (sda)

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