So teuer ist Parkieren in der Schweiz – in Bern und am Oeschinensee wird's richtig happig
Spätestens seit den höheren Parkgebühren im Alpstein ist klar: Das Auto abzustellen, kann einen Ausflug spürbar verteuern. Die Reiseplattform HolidayCheck hat die Tarife von über 180 Parkhäusern und Parkplätzen in 20 Schweizer Städten sowie an mehr als 30 Ausflugszielen ausgewertet. Das Fazit: Wer nicht vorher nachschaut, zahlt schnell drauf.
Im Schnitt kostet eine Stunde Parkieren in den untersuchten Städten rund 2.40 Franken. In Bern ist es mit durchschnittlich 4.05 Franken deutlich am teuersten. Dahinter folgen Lausanne (3.55 Franken) und Luzern (3.52 Franken). Auch Genf, Basel und Zürich liegen mit rund 3 bis 3.30 Franken klar über dem Schnitt. Den höchsten Stundentarif verlangt allerdings das Centralbahnparking in Basel: 7 Franken kostet es da für 60 Minuten. Am günstigsten parkiert man in Frauenfeld, für durchschnittlich 74 Rappen pro Stunde.
Bei den Tagespauschalen liegt Winterthur mit 59.20 Franken im Schnitt vorne, obwohl die Stundenpreise dort nur im Mittelfeld liegen. Der Grund sind einzelne Parkhäuser, die rund 124 Franken für einen Tag verlangen. Noch teurer ist das Parking City in Solothurn: 217 Franken für 24 Stunden.
An beliebten Ausflugszielen kosten 12 Stunden Parkieren im Schnitt rund 12 Franken. Spitzenreiter ist der Oeschinensee: Wer ohne Gondelbahn-Ticket in Kandersteg parkiert, zahlt hochgerechnet 52 Franken. In Grindelwald sind es 25 Franken. Gratis parkiert man dagegen in Samnaun und an der Talstation Diavolezza.
Wer sein Parkticket verliert, zahlt im Schnitt 47 Franken. Im Parkhaus Silvretta in Davos sind es sogar 300 Franken, mehr als manches Liftticket. Wer per App bezahlt, kann das Problem elegant umgehen. (pre)
