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Bundesrat empfiehlt Nein zur Umweltverantwortungsinitiative

Bundesrat empfiehlt Nein zur Umweltverantwortungsinitiative

09.01.2025, 13:0009.01.2025, 13:51

Die natürlichen Ressourcen müssen zwar geschont werden, aber nicht in dem Ausmass, wie es die Umweltverantwortungsinitiative verlangt. Dieser Ansicht sind Bundesrat und Parlament. Sie empfehlen, die Initiative am 9. Februar abzulehnen.

Aufkleber und Flyer liegen auf einem Tisch vor dem Konferenzsaal, kurz vor Beginn einer Medienkonferenz der Gruenen zur Lancierung der Kampagne fuer die Umweltverantwortungsinitiative am Donnerstag, 9 ...
Aufkleber und Flyer, die für die Umweltverantwortungsinitiative werben.Bild: keystone

Müsste die Initiative «Für eine verantwortungsvolle Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen (Umweltverantwortungsinitiative)» umgesetzt werden, brächte das neue Verbote und Vorschriften. Das schrieb das Departement für Umwelt, Energie, Kommunikation und Verkehr (Uvek) am Donnerstag.

«Der von der Initiative geforderte Ansatz geht zu weit und hätte für die Bevölkerung und die Wirtschaft weitreichende negative Folgen», liess sich Umweltminister Albert Rösti zitieren. Denn die durch den Konsum verursachte Umweltbelastung müsste in zehn Jahren stark reduziert werden.

Das bräuchte laut Uvek weit gehende Vorschriften und Verbote sowie Einschränkungen für Ernährung, Wohnen und Mobilität. Bundesrat und Parlament wollen für die Schonung der Ressourcen daher auf die heutigen Massnahmen setzen. (dab/sda)

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