Schweiz
Deutschland

Grenzübergang bei Rheinfelden gesperrt – wegen Sprengstoffalarm

Ein Schweizer Grenzwaechter kontrolliert einen Bus am Grenzuebergang in Rheinfelden, am Mittwoch, 18. Maerz 2020. Der Bundesrat hatte am Montag den nationalen Notstand erklaert. (KEYSTONE/Georgios Kef ...
Ein Grenzwächter in Rheinfelden. (Symbolbild)Bild: KEYSTONE

Nach Sprengstoffverdacht: Grenzübergang Rheinfelden wieder geöffnet

Wegen eines Sprengstoffverdachts nahe der Grenze war der Zoll in Rheinfelden nicht passierbar. Nun geben die Behörden Entwarnung.
09.09.2026, 16:5109.09.2026, 21:09

Der Grenzübergang der Autobahn A3 zwischen Rheinfelden AG und Rheinfelden DE ist am Mittwoch mehrere Stunden lang gesperrt gewesen. Grund für die Sperrung war der Verdacht einer Gefahrenlage nach dem Einsatz von Sprengstoff-Spürhunden.

Wie das Polizeipräsidium Freiburg D am Abend mitteilte, wurden aber keine gefährlichen Stoffe aufgefunden und die Sperrung wurde gegen 20 Uhr aufgehoben.

Zwei Fahrzeuginsassen mit deutscher Staatsangehörigkeit waren zuvor vorläufig festgenommen worden, nachdem die Sprengstoff-Spürhunde angegeben hatten. Auch wurde ein festgelegter Gefahrenbereich geräumt und Spezialkräfte der Bundespolizei hinzugezogen. Die zwei Deutschen sassen in einem Auto mit deutscher Zulassung.

Gesperrt wurde der Grenzübergang etwa um 13 Uhr. Während der Sperrung empfahl der Touring-Club der Schweiz Reisenden, via Grenzübergang Weil am Rhein/Laufenburg und Stein am Rhein zu fahren. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
20 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
20
«Fall zeigt, dass Schweiz funktioniert»: Politologe über F35-Debakel
Für die F-35-Jets gab es nie einen Fixpreis – anders als von alt Bundesrätin Viola Amherd behauptet. Der Nationalrat hat nun eine Rüge ausgesprochen, andere Konsequenzen sind nicht absehbar. Im Interview erklärt Politologe Marc Bühlmann, warum das Schweizer System kaum Folgen für politische Fehler vorsieht.
Herr Bühlmann, was sagt es über das politische System der Schweiz und seine Verantwortlichen, wenn sie den Vertrag für das teuerste Rüstungsgeschäft in der Landesgeschichte nicht mit Vieraugenprinzip prüfen, wie es im Bericht der Geschäftsprüfungskommission heisst?
Wir Menschen suchen gerne Schuldige, Personen, auf die man mit dem Finger zeigen kann, weil sie einen Vertrag unzureichend gelesen haben. Unser politisches System basiert allerdings nicht auf einzelnen Personen, sondern Institutionen – dem VBS, dem Bundesrat und dem Parlament zum Beispiel. Der Fall zeigt, dass die Institutionen in der Schweiz funktionieren müssen, auch wenn Einzelpersonen Fehler machen.
Zur Story