Schweiz
Deutschland

Ein Verletzter, hoher Sachschaden und Stau: Zwei Wildschweinrotten lösen Chaos aus

Massenkarambolage

Ein Verletzter, hoher Sachschaden und Stau: Zwei Wildschweinrotten lösen Chaos aus

19.11.2014, 07:3719.11.2014, 11:42

Unweit der Schweizer Grenze ist es am Dienstagabend zu einer Massenkarambolage gekommen. In Höllstein bei Lörrach stiess ein Auto mit einem Wildschwein zusammen, das die Strasse überqueren wollte. Eine Person wurde bei darauffolgenden Auffahrunfällen schwer verletzt.

Zwei Wildschweinrotten mit je fünf bis zehn Tieren waren auf die Fahrbahn gelaufen, eines der Schweine wurde vom Auto erfasst. Wie das Polizeipräsidium Freiburg (D) in der Nacht auf Mittwoch mitteilte, fuhren in der Folge «aufgrund nicht eingehaltenem Sicherheitsabstand» vier weitere Fahrzeuge jeweils auf das vorausfahrende auf.

Wildschwein überlebt Unfall nicht

Dabei wurde eine Person schwer verletzt und erlitt eine Armfraktur, drei weitere wurden leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 41'000 Franken – das Wildschwein überlebte den Abend nicht.

Weil die betroffene Strasse über zweieinhalb Stunden gesperrt werden musste, kam es trotz Umleitung zu erheblichem Stau. (egg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Gespannte Nylonfäden verunsichern Basejumper in Lauterbrunnen: Das ist bekannt
Seit Wochen tauchen im Lauterbrunnental immer wieder gespannte Nylonfäden auf, die Gleitschirmflieger gefährden. Nun äussert sich der Gemeindepräsident.
Gespannte Nylonfäden bei Start- und Landeplätzen sorgen unter Basejumpern, Speedflyern und Gleitschirmfliegerinnen und -fliegern für Angst. Treffen sie beim Landen auf solche Fäden, können sie schwer verletzt werden. Beim Startplatz könnten solche Fäden zu unkontrollierten Absprüngen oder gar Abstürzen führen, wie Karl Näpflin, Gemeindepräsident von Lauterbrunnen, gegenüber SRF sagt.
Zur Story