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Eine Karte in einem Bancomat, aufgenommen in Zuerich am Donnerstag, 23. Januar 2014. Im Schweizer Zahlungsverkehr ist es am vergangenen Dienstag, 21. Januar 2014 zu einer grossen Panne gekommen: Alle Transaktionen mit Debitkarten sind doppelt verbucht worden. Der Finanzinfrastrukturanbieter SIX bestaetigte heute entsprechende Informationen der Nachrichtenagentur sda. Betroffen seien lediglich Debitkarten wie Maestro. Kreditkarten und Bankkarten hingegen nicht. (KEYSTONE/Walter Bieri )

Bargeldlos läuft wieder.
Bild: KEYSTONE

Kartenzahlung läuft wieder: Netzwerkstörung bei SIX ist behoben



Am Tag drei der schweizweiten Störungen im Zahlungsverkehr hat die Finanzdienstleisterin SIX die Panne beheben können. Ab sofort sollten Kunden in der ganzen Schweiz wieder problemlos bargeldlos bezahlen können. Das bestätigte die SIX am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die Ursache der Netzwerkstörung habe erkannt und isoliert werden können, hatte die SIX zuvor in einem Communiqué mitgeteilt.

Die Störungen zu spüren bekommen hatten Händler in der Schweiz, die ein Bezahlterminal von SIX an der Kasse einsetzen. Einzelne Kunden konnten deshalb ihre Einkäufe nicht mit einer Maestro- oder einer anderen Karte bezahlen. Die Störung seien allerdings nur punktuell aufgetreten, betonte die SIX. Die allermeisten Transaktionen hätten einwandfrei abgewickelt werden können.

Auch Österreich und Luxemburg betroffen

Von der Panne betroffen waren neben der Schweiz auch Teile von Österreich und Luxemburg. Gemäss der österreichischen Nachrichtenagentur APA waren in Österreich am Montag grossflächig Bankomaten ausgefallen.

Auch die Internetseite der SIX hatte am Dienstag nicht abgerufen werden können. SIX betreibt die Infrastruktur des Schweizer Finanzplatzes und bietet weltweit Dienstleistungen in den Bereichen Wertschriftenhandel und -abwicklung sowie Finanzinformationen und Zahlungsverkehr an. (sda)

(rar/sda)

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