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Games und Filme sollen verbindliche Jugendschutz-Regeln erhalten – sagt der Bundesrat



epaselect epa06998139 A woman interacts with a display of computer games during the press preview of the exhibition 'Videogames: Design/Play/Disrupt' at the V&A Museum in London, Britain, 05 September 2018. The show explores the changing design field of videogames and runs from 08 September 2018 to 24 February 2019.  EPA/NEIL HALL

Minderjährige sollen vor Gewalt und Pornographie geschützt werden (Symbolbild). Bild: EPA/EPA

Der Bundesrat will den Jugendschutz bei Games und Filmen schweizweit einheitlich regeln. Damit sollen Minderjährige vor Gewalt oder Pornografie geschützt werden. Der Bundesrat hat am Freitag die Vernehmlassung dazu eröffnet.

Die neue Regelung soll alle Kinos, Videotheken, Online-Versandhandel, Verkaufsstellen und Videoportale zu Alterskennzeichnungen und -kontrollen verpflichteten. Heute ist das Sache der Kantone, die das Problem in der Regel den Branchen überlassen.

Diese sollen auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Der Bundesrat schlägt vor, dass die Systeme zur Altersklassifizierung und die Regeln zur Alterskennzeichnung sowie zur Alterskontrolle in erster Linie von den Akteurinnen im Film- und Videospielebereich entwickelt werden. Die Jugendschutzregelung könnte vom Bundesrat für verbindlich erklärt werden.

Auch Anbieterinnen von Videoplattformen sollen in die Pflicht genommen werden. Das neue Gesetz sieht eine Rechtsgrundlage vor für Schweizer Anbieterinnen solcher Plattformen und Portale, die sich an die soeben revidierte EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) anlehnt.

Anbieterinnen von Abruf- und Plattformdiensten im Filmbereich mit Sitz in der Schweiz hätten vergleichbare gesetzliche Verpflichtungen wie solche mit Sitz oder Tochtergesellschaft in der EU. Sie würden zudem verpflichtet, ein System zur Altersüberprüfung einzurichten. Damit will der Bundesrat ein europaweit vergleichbares Jugendschutzniveau gewährleisten. Die Vernehmlassung dauert bis am 24. Juni 2019. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Roy Bär 16.03.2019 15:38
    Highlight Highlight Haha, die Regelung gilt also auch für die 2 verbliebenen Videotheken in der Schweiz? 😅
  • Mutbürgerin 15.03.2019 16:39
    Highlight Highlight Fortnite ist PEGI 12. Das Lieblingswort von 10 Jährigen und jünger ist aktuell aber "Headshot"
    • TanookiStormtrooper 15.03.2019 17:41
      Highlight Highlight Darum sind auch die Eltern in der Pflicht. Über Freunde an ein 18er-Spiel zu kommen war schon in meiner Jugend kein Problem. Wenn die Eltern ihre Blagen aber einfach vor der Glotze/Computer/Smartphone parken, damit sie Ruhe haben, ohne zu wissen was die kleinen da spielen, dann nützt sowieso kein Gesetz was.
  • Amateurschreiber 15.03.2019 15:53
    Highlight Highlight Da wir grad beim Thema sind:
    Ich muss mich bei Cede einloggen um überhaupt im Bereich 18+ zu gelangen. Allerdings geht es da nur um Sex- Filmchen.
    Horror- oder Action - Filme ab 16 oder 18 sind im normalen Bereich aufrufbar.
  • Nik G. 15.03.2019 13:35
    Highlight Highlight Wie soll man eine funktionierende Alterprüfung einführen? Das funktioniert nur wen man einen Personalisierten Internet Zugang hat. Jeder Schweizer Internet User müsste sich persönlich Registrieren. Somit könnte man alles loggen wer was gemacht hat.
    Statt verbieten würde man besser Aufklärung anbieten. Ich bin für 1 Lektion pro Woche beginnend in der Primarschule Thema Internet, Soziale Medien, Games.
    Oder haben sie wirklich das Gefühl die Frage 18 JA/ Nein schreckt davon ab eine Homepage zu besuchen. Not
    • TanookiStormtrooper 15.03.2019 13:51
      Highlight Highlight Ich musste bei einem Schweizer Online Shop mein alter mittels ID-Nummer verifizieren, damit ich 18er Spiele bestellen konnte. Wenn du z.B. in der Migros einen 18er Titel kaufen willst, erscheint bei denen auf dem Bildschirm ein Hinweis, dass sie das Alter des Kunden überprüfen müssen (passiert anderswo auch bei Alk und Zigaretten). Momentan machen die Händler dies aber von sich aus. Probleme gibt es wohl höchstens bei ausländischen Online-Shops.
    • Nik G. 15.03.2019 16:41
      Highlight Highlight Ja das ist eine Möglichkeit. Wie wird nun gewährleistet, dass niemand nachvollziehen kann wenn Sie dieses Game gekauft haben. Was machen Sie wenn sie auf eine Pornoseite gehen. Ich nehme an, dass diese Nummer eineindeutig auf sie zurückverfolgt werden kann?
    • TanookiStormtrooper 15.03.2019 17:34
      Highlight Highlight Da sie das Game sowieso an meine Adresse schicken, wissen die das auch so. Auf Anfrage wurde mir gesagt, dass die Daten nur einmal überprüft und dann gelöscht wurden. Ich kann auf meinem Nutzerkonto seitdem einfach problemlos Spiele für Erwachsene einkaufen. Ist man ja einmal Volljährig ändert sich das ja in der Regel nicht mehr. Auf einer Pornoseite hätte ich das aber definitiv auch nicht gemacht.
  • TanookiStormtrooper 15.03.2019 13:06
    Highlight Highlight Funktioniert doch eigentlich ganz gut. Ich hab mal im Laden einen Jungen gesehen, der dich dort die halbe Horror-DVD-Abteilung kaufen wollte. An der Kasse wurde nach dem Ausweis gefragt, wird nächste Woche 18. Kommentar der Kassiererin: "Komm nächste Woche wieder."
    Das grössere Problem sind Eltern, die ihrem 12 jährigen ein GTA kaufen, damit der kleine ruhigstellt wird.

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