Schweiz
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epa08067184 Solar panels on the roof of Habito Mall, in the Town Sukhumvit 77 (T77) community in Bangkok, Thailand, 06 December 2019 (issued 13 December 2019). Although blockchain technology is widely known due to the many cryptocurrencies on the market, the technology is also being applied in sustainable agriculture or energy efficiency, contributing to the fight against climate crisis. Through the use of solar panels, since 2018 the Town Sukhumvit 77 (T77) community, is the first peer-to-peer (P2P) blockchain-powered renewable energy trading platform in Southeast Asia. The energy trading project in the T77 community has so far been adopted by Bangkok Prep International School, the Habito Mall, a dental clinic, as well as an apartment building. The energy generated by the solar panels generates around 20 per cent of the community's overall electricity demand, has helped cut the residents' electricity bills by 15 percent, and has reduced the community's carbon footprint by approximately 530 tonnes per year (equivalent to 64 hectares of forest).  EPA/DIEGO AZUBEL

Solarpanels auf Dächern sollen Energiewende bringen. Bild: EPA

Mit dieser simplen Massnahme will Sommaruga die Energiewende schaffen



Bundesrätin Simonetta Sommaruga will in ihrem Präsidialjahr den Fokus auf die Energiewende legen. Die Schweiz müsse mehr einheimischen Strom erzeugen, anstatt jährlich Milliarden von Franken für «teures Öl und Gas» aus dem Ausland auszugeben.

«Die Energie- und Klimapolitik hat Priorität.»

«Angesichts der weltweiten Klimasituation und mit Blick auf die letzten Wahlen ist klar: Die Energie- und Klimapolitik hat Priorität. Wir brauchen mehr sauberen Strom aus der Schweiz», sagte die SP-Bundesrätin im Interview mit dem «Sonntagsblick».

«Wir geben jedes Jahr Milliarden von Franken aus, um im Ausland teures Öl und Gas einzukaufen. Wenn wir stattdessen einheimischen sauberen Strom produzieren, hat das gleich zwei Vorteile», erläuterte Sommaruga.

Zum einen würde die Schweizer Wirtschaft profitieren - insbesondere jene kleinen und mittleren Unternehmen, welche Solarpanels montieren und entwickeln oder neue Heizungssystem installieren. Dadurch würden Aufträge und Arbeitsplätze geschaffen. «Zudem senken wir so unsere Abhängigkeit vom Ausland. Wenn wir in diesen Technologien gut sind, können wir sie auch noch exportieren», erläuterte Sommaruga.

ARCHIV - AM 11. DEZEMBER 2019 WIRD SIMONETTA SOMMARUGA VORAUSSICHTLICH ZUR BUNDESPRAESIDENTIN GEWAEHLT, DAZU STELLEN  WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Portrait of Simonetta Sommaruga, member of the Swiss Council of States for the canton of Berne, pictured on August 25, 2010 in her office in the old part of Berne, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Portrait von Simonetta Sommaruga, Staenderaetin des Kantons Bern, aufgenommen am 25. August 2010 in ihrem Buero in der Berner Altstadt. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Simonetta Sommaruga übernimmt 2020 das Bundesrats-Präsidium. Bild: KEYSTONE

Grosse Dächer auf Bauernhöfen nutzen

Mit Solarenergie könne die Schweiz mehr als doppelt so viel Energie produzieren wie die vier Atomkraftwerke zusammen, sagte Sommaruga. In der Landwirtschaft sieht sie besonderes Potential. «Die Bauern werden immer häufiger zu Stromproduzenten», sagte sie. Mit ihren Scheunendächern hätten sie die Flächen, um grosse Mengen Strom zu produzieren. Sonnenenergie sei eben auch ein Naturprodukt.

Der Entscheid zum Ausstieg aus der Kernenergie sei ein zukunftsentscheidender Entscheid gewesen. Die Energiestrategie brauche aber jetzt nochmals Schub. Der Bundesrat wolle daher die Wasserkraft und Solarenergie stärken. Das Potential sei da: Die Sonneneinstrahlung in der Schweiz sei 200 Mal höher als der Energieverbrauch. Zudem gebe es genügend Flächen für Sonnenkollektoren, mit welchen doppelt so viel Strom produziert werden könne wie heute mit Atomkraftwerken.

Mit dem neuen Energie-Paket wolle der Bundesrat den Unternehmen, die derzeit zu wenig Planungssicherheit hätten, zeigen, dass er die Rahmenbedingungen für Investitionen in der Schweiz verbessern wolle. So würden etwa die Investitionsbeiträge für die Wasserkraft verdoppelt.

Kaum gravierende Änderungen im Alltag

Im Alltag werde die Energiewende aber kaum zu gravierenden Änderungen führen, sagte die Politikerin. «Wenn wir weniger Energie verschwenden, ändert sich unser Alltag kaum.» Bei E-Autos sieht Sommaruga ebenfalls gute Entwicklungen und meint, dass die Autohersteller bei der Elektromobilität aufholten.

Simonetta Sommaruga wurde am Mittwoch von der Vereinigten Bundesversammlung zur Bundespräsidentin für das Jahr 2020 gewählt. Sie übernimmt das Amt von SVP-Bundesrat Ueli Maurer. Es ist ihr zweites Jahr als Bundespräsidentin. (sda)

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Quacksalber 15.12.2019 22:45
    Highlight Highlight Lest „Sonne für den Klimaschutz“ von Roger Nordmann da wird alles vorgerechnet.
  • PeteZahad 15.12.2019 21:27
    Highlight Highlight "Mit Solarenergie könne die Schweiz mehr als doppelt so viel Energie produzieren wie die vier Atomkraftwerke zusammen". Die Zahlen die zu dieser Aussage führen sind die theoretischen kw/h die diese Anlagen liefern können. Dies hat nichts mit der effektiv zu erwartenden kw/h zu tun und der meiste Strom wird nicht dann generiert wann er gebraucht wird. Hinzu kommt, dass die Schweiz zwar die grösste Speicherkapazität in Form von Stauseen hat, diese aber nirgendwo hinreicht wenn Strom in diesem Umfang zwischengespeichert werden muss. Mit Solarpanels aufstellen allein funktioniert es leider nicht.
  • bbelser 15.12.2019 20:17
    Highlight Highlight Danke, Frau Sommaruga, gute Idee!
    Umsetzen, fördern, kombinieren mit weiteren guten Ideen. Bin dabei.
  • Eron 15.12.2019 19:23
    Highlight Highlight Na dann los Fr. Sommaruga, sie wollen doch immer noch das Rahmenabkommen unterzeichnen. Dann lassen sie sich ihre Energiepolitik für die Arbeitsplätze in den KMU und den Zugang zu Aufträgen gleich von Brüssel bestimmen. Nichts mit zusätzlichen Arbeitsplätzen im Inland, weil dann die Beschaffung und die Aufträge ins günstigere Ausland gehen. Schöne Geschichte vor der Weihnacht aber unwirksam wenn wir das Rahmenabkommen unterzeichnen.
  • Bowell 15.12.2019 18:26
    Highlight Highlight Ein neues Kernkraftwerk wäre immer noch die beste Idee.
    • bebby 15.12.2019 18:34
      Highlight Highlight Sicher die teuerste...
    • karl_e 15.12.2019 18:57
      Highlight Highlight Soll unrentabel sein.
    • infomann 15.12.2019 18:57
      Highlight Highlight Und steht nicht zur Diskussion, wir haben in einer Abstimmung uns dagegen entschieden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maese 15.12.2019 18:17
    Highlight Highlight Nun, in der Theorie mag Sommarugas Vorhaben simpel klingen. Aber heute sind wir von Bandenergie abhängig. Solaranlagen liefern in der Nacht und bei schlechtem Wetter zu wenig Strom, dafür bringen sie das Netz um die Mittagszeit an den Rand des Kollaps. Meiner Meinung nach müsste zuerst dieses Problem gelöst werden.
    • infomann 15.12.2019 18:59
      Highlight Highlight Wir können sehr viele Wasserkraftwerke in Pumpspeicherkraftwerke umbauen .
      Einmal mehr wenn wir wollen.
    • vescovo 15.12.2019 19:02
      Highlight Highlight Dieses Problem ist in der Schweiz leicht zu lösen. Statt die Pumpspeicherkraftwerke in der Nacht mit überschüssigem Atomstrom zu füllen, können wir dies tagsüber mit Solarstrom machen.
    • FrancoL 15.12.2019 20:25
      Highlight Highlight @Maese; Nur die halbe Wahrheit wird sind nur zu einem Teil von der Bandenergie abhängig und haben genügend Nutzungen die keine Bandenergie brauchen. Wir sind in einer beneidenswerten Situation, nur scheinen wir diese womöglich an die Wand zu fahren, weil So wie Du alle gerne behaupten dass wir überall und Immer Bandenergie brauchen, was grundlegend falsch ist. Unsere autarken Häuser brauchen keine Bandenergie, autarke Wärmebereitstellung braucht auch keine Bandenergie. Gute Modelle für die E-Mobilitykommt mit sehr wenig Bandenergie aus. Also bleibt genügend Bandenergie für die die es brauchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dho 15.12.2019 18:10
    Highlight Highlight Die bürgerlichen Parteien haben immer noch nicht begriffen, dass die Energiewende das größte Geschäft in der Geschichte der Menschheit sein wird, ever... da muss eine Konzertpianistin kommen, um das zu erläutern 😉
  • malu 64 15.12.2019 18:08
    Highlight Highlight Höhere Einspeise Vergütungen, auf Jahre garantiert würden einen neuen Solarboom anstoßen.
  • Quacksalber 15.12.2019 17:27
    Highlight Highlight Sehe nirgends was die „simple Massnahme“ sein soll. Simpel wäre den Mindestpreis für eingespeisten Solarstrom fairer festzulegen. Schon 10 Rappen pro KWh wäre besser als heute und immer noch genug, dass die EWs ihren satten Gewinn machen.
    • FrancoL 15.12.2019 17:46
      Highlight Highlight Das ist nicht Sommarugas Problem, sondern die geballte Ladung Lobbyismus der Produzenten.
    • Regas 15.12.2019 18:28
      Highlight Highlight Quacksalber
      Wenn die Sonne Scheint und die Solaranlagen produzieren was das Zeug hält Tendiert der Internationale Strompreis gegen CHF 0. Manchmal sogar ins Negative. Und für diesen Strom den man nicht brauchen kann wollen Sie 10 Rappen! Eigentlich müssten die Solarbetreiber für den Strom bezahlen, den diese ins Netz speisen, und den man nicht brauchen kann.
    • FrancoL 15.12.2019 19:00
      Highlight Highlight @Regas; Nein so kann man das eben nicht darstellen. Die Modelle sind da um dies zu verhindern, also keine Pv bis zum Abwinken, sondern ein Modell dass den Strombedarf angepasst ist, der Strom zusammen mit dem Thermischen Solarstrom speichern, den Strom brauchen für alle die Belange die man mit Strom füttern muss. Die Anlagen die wir heute machen, geben ganz wenig Strom ins Netz ab, also alles andere als ein Problem. Der Fehler liegt in der Annahme dass alle etwas für andere produzieren, das ist nur die sekundäre Schiene.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 15.12.2019 16:06
    Highlight Highlight "Die Bauern werden immer häufiger zu Stromproduzenten», sagte sie. Mit ihren Scheunendächern hätten sie die Flächen, um grosse Mengen Strom zu produzieren."

    Grosse Töne aber nicht viel dahinter.

    Wenn der Bund halbjährlich mit den Fördergeldern für neue Photovoltaik Anlagen runterfährt wird Stromproduktion immer unrentabler.
    Der Netzbetreiber zahlt für Ökostrom was der Bund minimal vorgibt, nämlich 6 Rp/kW bei Strompreisen von durchschn. über 20 Rp/ kW.
    Mehr als für den Eigengebrauch wird so sicher nicht produziert.
    Das Förderprogramm Kev läuft Ende 2020 aus, die Warteschlange ist gross.
    • FrancoL 15.12.2019 16:50
      Highlight Highlight Ja wenn man Rentabilität als Milchbüchleinrechnung macht, dann liegen Sie eventuell richtig. Wenn man aber eine Vollkostenrechnung für die Energiequellen macht, liegen Sie entschieden falsch. Wenn man dann noch die grössere Unabhängigkeit und das Herumkramen der Fossilen betrachtet dann muss man schon fast blind sein um keinen Vorteil zu erkennen.
    • Saerd neute 15.12.2019 19:33
      Highlight Highlight FrancoL
      Habe gerade eine Pv Anlage für 100 kWp gerechnet. Ist also ein voll aktueller Stand.
      Ich sage es nochmals, Strom verkaufen mit dieser Investition ist nicht rentabel, es ist eine gute Geldanlage, das wohl. Doch zuerst musst man das Kapital auch haben. Als Betriebszweig wie es Somaruga vorschwebt ist es unmöglich wenn nicht der Bund bessere Rahmenbedingungen schafft.
    • FrancoL 15.12.2019 22:24
      Highlight Highlight und nochmals der Verkauf ist zweirangig, der Verbrauch vor Ort das sinnvollste heute, gerade heute wo Überbauungen kompakter werden und somit auch die Kosten gut geteilt werden können.
      Schön dass meine Kunden das Geld bestens aufbringen mögen und es sind nicht nur betuchte dabei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • watsoninan 15.12.2019 16:05
    Highlight Highlight Nette Töne spuckt die Frau.
    Was bringen mir diese leeren Worte, wenn mir die Gemeinde den Bau einer PV-Analge trotzdem verbietet?
    Grund: passt nicht ins Landschaftsbild.
    • FrancoL 15.12.2019 16:55
      Highlight Highlight Da leben Sie in einer Gemeinde die zu den wenigen gehört die die Pv per se verbietet. Integrierte im Dach voll eingelassene Pv Anlagen oder auch thermische Solaranlagen sind heute praktisch überall zugelassen.
      Und nur weil bei Ihnen als Minderheitsfall keine PV zugelassen setzt Frau Sommaruga nicht auf die falsche Karte.
      Was eher ärgerlich ist, ist die Tatsache, dass die Politik etwas zu einseitig auf die Pv setzt und damit das sinnvolle Nutzen der thermischen Kollektoren konkurrenziert. Beide Solarnutzeinheiten wären gleichwertig zu behandeln.
    • klugundweise 15.12.2019 19:14
      Highlight Highlight Nid gränne, kämpfe!
    • FrancoL 15.12.2019 22:18
      Highlight Highlight @plusminus; Die Pv ist grundsätzlich viel akzeptierter und weit weniger Lage abhängig als die Windräder. Die beiden Quellen in Sachen Bewilligung verbinden zu wollen ist nicht sehr sinnstiftend, dies zeigt allerhöchstens, dass man sich gerne hinter mögliche Probleme ducken mag, aber das bringt nicht viel, zu viele belegbare Flächen stehen heute in der Schweiz zur Verfügung.
  • Faceoff 15.12.2019 15:51
    Highlight Highlight Das scheint ein bisschen eindimensional zu sein, aber die Richtung stimmt. Erreichbare und greifbare Massnahmen sind zielführend, nicht immer utopischere Ziele irgendwo aufschreiben und die Probleme der Welt über Verzicht und Moralkeule lösen zu wollen.
  • Lowend 15.12.2019 15:42
    Highlight Highlight Frau BR Sommaruga fordert kluge und faktenbasierte Massnahmen, die unserem Land und den KMUs nützen, aber weil sie den Interessen der Öllobby widersprechen, werden sie garantiert von rechter Seite massiv bekämpft werden. Wetten?
    • FrancoL 15.12.2019 17:00
      Highlight Highlight Von rechter Seite wird alles torpediert, was nicht zuerst aus ihren Küchen kommt.
      Wir haben in unserer Gemeinde vor 5 Jahren eine grosse Pv-Anlage geplant, alles unter der Federführung vom einzigen SP Gemeinderat und einigen Energiefachleuten, meist auch eher aus der linken Ecke. Sie wurde an der Gemeindeversammlung hochkant abgelehnt, als unrentabel taxiert.
      Vor 2 Jahren, also kaum 3 Jahre später hat man nun die gleiche Anlage von den Bürgerlichen "getragen" ohne Probleme unterstützt.
    • karl_e 15.12.2019 18:57
      Highlight Highlight Der Präsident von Swissoil, ein gewisser Dr. A. Rösti, übrigens $VP-Präsident, zieht schon seine Rüstung an und schärft sein Schwert.
  • Yippie 15.12.2019 15:25
    Highlight Highlight Wir brauchen definitiv mehr Solarstrom. Ich frage mich nur, ob Bauernhöfe dafür tatsächlich ideal sind. Deutlich besser geeignet scheinen mir Dächer von industriellen Betrieben, weil dort der Solarstrom auch direkt genutzt werden kann.
    • Phrosch 15.12.2019 15:35
      Highlight Highlight Wird bei uns un der Firma mit Erfolg schon umgesetzt.
    • FrancoL 15.12.2019 16:00
      Highlight Highlight Richtig, ich finde dass solche etwas einseitigen Aussagen von Sommaruga nicht dienlich sind.

      Wir bauen heute recht kompakt nicht nur in der Industrie, auch im Wohnungsbau und diese Dachflächen können problemlos belegt werden. Durch das Belegen von Gewerbegbäude und Wohnbauten ergibt sich euch eine gute Flexibilität zB für die E-Mobilität. Das mehrfach Nutzen der Zapfstellen wäre ein weiterer Vorteil.
      Den Wärmebedarf durch thermische Kollektoren ergänzt durch WP mit Solarstrom und optimierter Speicherung liegen auf der Hand und werden heute schon ordentlich realisiert.
    • Fafi69 15.12.2019 18:25
      Highlight Highlight Ganz einfach. ALLE Dächer sollten Solarzellen haben und Strom für Eigen- und Allgemeinverbrauch produzieren.
      Die Rückspeisung muss aber anständig vergütet werden. Dann gibt es genügend Strom für alle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 15.12.2019 15:18
    Highlight Highlight Ja dann macht mal vorwärts! Aktuell wartet man ewig und 3 Tage auf Förderung für neue PV Anlagen.

    Ausserdem brauchen wir viel mehr Speicher. Man könnte darüber nachdenken, EE Strom und Speicher von Abgaben zu entlasten.
    • Yippie 15.12.2019 18:57
      Highlight Highlight Die Wartefrist für die Förderung hat sich mittlerweile auf ein Jahr reduziert und dürfte sich in den nächsten Jahren noch weiter reduzieren.
    • Posersalami 15.12.2019 20:15
      Highlight Highlight 1 Jahr ist DEUTLICH zu lang.
  • bruuslii 15.12.2019 14:44
    Highlight Highlight 🇨🇭☝️💚🌄🌬️🌊⚡🧠🎓💡🥇=💵🛠️📈👍🏻
  • Adi S.! 15.12.2019 14:29
    Highlight Highlight Eine absolute Schande! Allen Delegierten, egal aus welchen Ländern, die sich hier einer zukunftsweisenden Lösung verweigert haben, gehört der Lohn entzogen! Ihr verdient es nicht Euer Land und und Euer Volk vertreten zu dürfen!
    • Ludwig XVI 15.12.2019 15:31
      Highlight Highlight Was hat das jetzt mit dem Artikel zu tun?
      Frau Sommaruga bringt Vorschläge und unterstreicht die Wichtigkeit des Themas... Eine Verweigerung kann ich in den Aussagen nicht finden...
    • Phrosch 15.12.2019 15:36
      Highlight Highlight Bist du beim falschen Artikel gelandet? 😉

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