Schweiz
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13 Forschende aus der Schweiz erhalten EU-Stipendien



ZUR HEUTIGEN BUNDESRATSSITZUNG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Studentinnen und Studenten der kommunikationswissenschaftlichen Fakultaet folgen am 14. April 2010 im

«Horizon 2020» hat sich für 13 Schweizer Studierende gelohnt. Bild: KEYSTONE

Der prestigeträchtige Europäische Forschungsrat (ERC) hat im Jahr 2019 «Proof of Concept Grants» in der Höhe von 30 Millionen Euro an insgesamt 200 Forschende vergeben - darunter auch 13 aus der Schweiz. Bei diesen Grants handelt es sich um Stipendien in der Höhe von jeweils 150'000 Euro. Sie sind Teil des EU-Forschungsprogramms «Horizon 2020»

Ziel dieser Stipendien ist es, den Forschenden damit zu ermöglichen, «das Resultat ihrer Pionierforschung näher an den Markt zu bringen», schrieb der ERC am Freitag in einer Mitteilung.

Mit dem zusätzlichen Geld können Forscher beispielsweise nach Geschäftsmöglichkeiten suchen, ihre geistigen Eigentumsrechte sichern oder sich um die technische Umsetzung ihrer Pionierforschung kümmern.

Ein solches Stipendium hat beispielsweise Michael N. Hall von der Universität Basel erhalten, um neue Wirkstoffe für die Krebsbehandlung weiter zu entwickeln. Hall ist Entdecker eines molekularen Schalters für das Zellwachstum, und damit eines Signalwegs, der auch für Krebs eine grosse Rolle spielt.

Wir haben SUVS für euch gezählt

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Grégoire Courtine von der ETH Lausanne (EPFL) erhielt ebenfalls einen 150'000-Euro-Grant. Mithilfe einer speziellen Gehirn-Rückenmarks-Schnittstelle und Neurostimulation hat er erreicht, dass Gelähmten wieder ein Stück weit ihre Bewegungskontrolle zurückerhalten.

So gelang es Courtine im Jahre 2018, dass drei Patienten mit Rückenmarksverletzung, durch die sie seit über vier Jahren grösstenteils gelähmt waren, die Beine wieder bewegen und mithilfe von Elektrostimulation und Stützen sogar wieder gehen konnten.

Der ERC vergibt die «Proof of Concept Grants» jährlich jeweils in drei Runden. In einer ersten Runde profitierten 54, in einer zweiten Runde 62 Forschende von diesen Stipendien. Bei beiden Runden erhielten jeweils fünf Forschende aus der Schweiz den Zuschlag. Bei der dritten und letzten Runde für 2019 profitierten 76 insgesamt, davon drei aus der Schweiz. (aeg/sda)

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Wir brauchen keinen Gott, um zu wissen, was Gut und Böse ist

Das moralische und ethische Empfinden ist genetisch bedingt und tief in uns verankert.

Religionsgemeinschaften können noch so unterschiedliche Heilslehren verkünden, eine universelle Gemeinsamkeit verbindet alle: Sie sind überzeugt, die Hüter von Moral und Ethik zu sein. Aus diesem Selbstverständnis heraus leiten sie ihre Relevanz und Daseinsberechtigung ab, die sie kräftig propagieren und als Rechtfertigung für ihre Missionsbestrebungen anführen.

Doch stimmt der Anspruch, dass die Welt ohne den Ethikkompass der Religionen ein barbarischer Ort wäre? Dass bei uns ohne den Glauben …

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