FDP-Nationalrätin Maja Riniker in Aargauer Regierung gewählt
Bei einer Wahlbeteiligung von 21,01 Prozent erhielt Riniker 70'137 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 45'217 Stimmen, wie die Staatskanzlei Aargau am Sonntag mitteilte.
Drei angemeldete Aussenseiter-Kandidaturen von zwei Frauen und einem Mann blieben chancenlos und ohne Einfluss auf das Wahlresultat der Favoritin Riniker. So erhielt Loredana Nigro (Juso) 8635 Stimmen, Theres Schöni (parteilos) 7514 Stimmen und Stephan Zurfluh (Musikpartei) 2365 Stimmen. Es gab auch 1782 vereinzelte Stimmen.
Die Nationalratspräsidentin Riniker 2024/2025 hatte die Unterstützung von SVP, Mitte und dem Gewerbe- sowie Hauseigentümerverbands.
Dem Regierungsrat gehören weiterhin die SVP mit zwei Sitzen sowie die SP, die FDP und die Mitte mit je einem Sitz an. Die Ersatzwahl für den FDP-Sitz wurde notwendig, weil Landammann und Baudirektor Stefan Attiger per Ende des Jahres zurücktritt. Er gehört der Exekutive seit 2013 an.
Riniker ist fünfte Frau im Regierungsrat
Mit der Wahl von Riniker gehören im Aargau erstmals zwei Frauen dem Regierungsrat an. Martina Bircher (SVP) schaffte den Sprung in die Exekutive bei der Erneuerungswahl im Oktober 2024. Sie ist Bildungsdirektorin.
Riniker ist die fünfte Frau im Regierungsrat. Ende 1992 war als erste Frau Stéphanie Mörikofer-Zwez (FDP) in die Exekutive gewählt worden. Nach acht Jahren schaffte sie als Finanzdirektorin die Wiederwahl nicht mehr. (sda)
